Dass Werder Bremen eine derartige Horrorsaison spielte, lag zu einem Großteil auch an den vielen Nieten auf dem Transfermarkt. Victor Boniface und Maximilian Wöber sind die prominentesten Beispiele. Beide waren als Eckpfeiler eingeplant, floppten aufgrund von Verletzungen jedoch komplett.
Diese Transfers gingen dabei auf die Kappe von Clemens Fritz. Der Fußball-Geschäftsführer steht vor allem von Fan-Seite immer wieder in der Kritik und muss jetzt liefern. Dafür bekommt er jetzt einen neuen starken Kaderplaner an die Seite.
Ein Transferexperte für Bremen
Laut Bild-Informationen haben die Bremer Markus Pilawa für diese Rolle verpflichtet, die zuletzt Johannes Jahns ausfüllte. Die Verpflichtung ist dabei ein echter Coup, denn Pilawa genießt innerhalb der Branche einen herausragenden Ruf und arbeitete in den letzten Jahren für den FC Bayern und Borussia Dortmund.
Mit seinem Netzwerk soll er dafür sorgen, dass die Grün-Weißen wieder, zuletzt rar gewordene, Transfer-Volltreffer landen. Dass Pilawa das kann, zeigte er insbesondere beim BVB: Dort war er an den Verpflichtungen von Erling Haaland, Jude Bellingham und Jadon Sancho beteiligt.
Ein guter Transfer-Start
Die Gespräche mit Pilawa starteten dabei bereits vor mehreren Wochen, so die Bild. Doch auch ohne den 48-Jährigen legte Werder auf dem Transfermarkt schon gut los und verpflichtete mit Kenny Quetant und dem offensiven Mittelfeldspieler Chuki zwei vielversprechende Akteure.
Das soll jedoch nur der Anfang gewesen sein, es braucht noch deutlich mehr Spieler, um den dringenden und notwendigen Umbruch zu vollziehen. Dabei soll und wird Pilawa eine wichtige Rolle spielen – und den ein oder anderen Volltreffer an die Weser lotsen.
Weitere Werder-News lesen:
