Bericht: Verliert der BVB ein weiteres Top-Talent?

Borussia Dortmund droht der Verlust von Innenverteidiger Romeo Ritter.
Banger Blick: Sebastian Kehl und dem BVB droht der Verlust eines weiteren Talents
Banger Blick: Sebastian Kehl und dem BVB droht der Verlust eines weiteren Talents / Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages
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Borussia Dortmund machte sich im vergangenen Jahrzehnt einen Namen als Talentschmiede. Viele junge Spieler erhielten bei den Schwarz-Gelben ihren finalen Schliff und eroberten den Weltfußball – zu ihnen zählen unter anderem Ousmane Dembélé oder Erling Haaland.

Aus der eigenen Akademie schaffte jedoch schon länger kein Spieler mehr den dauerhaften Sprung zu den Profis. Dem Letzten, dem das gelang war Youssoufa Moukoko, doch der Stürmer hat den BVB längst hinter sich gelassen.

Nicht nur deshalb versprechen sich die Entscheider bei den Schwarz-Gelben viel von Romeo Ritter. Der 17-Jährige ist in der Innenverteidigung zuhause und gehört zu den besten Spielern seines Jahrgangs. Und trotz Vertrags bis 2028 muss man sich an der Strobelallee mit einem Abgang des Hochbegabten auseinander setzen.

Interesse aus ganz Europa

Sky Sport berichtet nämlich, dass etliche Topklubs den 17-Jährigen genau beobachten – darunter der AC Mailand und der FC Arsenal. Die beiden Topklubs haben sich nach seiner Situation erkundigt. Ritter kam bereits zweimal beim BVB II in der Regionalliga zum Einsatz, zudem kann er bis dato auf 22 Einsätze für die U17 und sieben Spiele für die U19 zurückblicken.

Der 17-Jährige kann sich nach den Informationen des Bezahlsenders einen Verbleib beim BVB zwar gut vorstellen, inwieweit die Avancen von Milan und den Gunners Ritter den Kopf verdrehen könnten, steht aber auf einem anderen Blatt.

BVB muss kämpfen

Und somit scheint klar: Sebastian Kehl hat neben der Causa Nico Schlotterbeck noch einen Innenverteidiger, den er genau im Auge behalten muss – wenngleich die Situation bei Ritter aufgrund des ein Jahr länger laufenden Vertrags etwas entspannter ist.

Dennoch sollte Kehl hier vorzeitig die Schäfchen ins Trockene bringen, denn sollten Milan, Arsenal oder ein anderer Topklub wirklich ernst machen, dann droht dem BVB wie bei Schlotterbeck ein harter Kampf um die Verlängerung des Top-Talents.


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