Bericht: Transfer-Duell von Barca und Arsenal um Atlético-Star

Der FC Barcelona und der FC Arsenal könnten sich im Sommer auf dem Transfermarkt ins Gehege kommen. Objekt der Begierde ist Atléticos Julian Alvarez.
Julian Alvarez hat es Barca und Arsenal angetan
Julian Alvarez hat es Barca und Arsenal angetan / NurPhoto/GettyImages
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Sowohl beim FC Arsenal als auch beim FC Barcelona läuft es aktuell richtig gut. Beide Teams stehen an der Tabellenspitze ihrer heimischen Ligen und liegen auch in der Champions League auf Kurs K.O.-Phase. Die Gunners könnten die Ligaphase sogar als Tabellenerster abschließen.

Nichtsdestotrotz sind beide Mannschaften schon bei der Planung für die nächste Saison – und haben dabei ähnliche Problemzonen identifiziert. Denn sowohl bei den Gunners als auch den Katalanen drückt der Schuh im Sturm am deutlichsten.

Barca sucht einen Nachfolger für Robert Lewandowski. Der Vertrag vom Polen läuft im Sommer aus und noch gibt es keine Tendenz, ob das Arbeitspapier nochmal verlängert wird. Und bei Arsenal kommt Sommer-Neuzugang Viktor Gyökeres noch nicht so richtig in Fahrt.

Transfer-Duell

Deshalb wandert der Blick der beiden Klubs in die spanische Hauptstadt – genauer gesagt zu Atlético Madrid. Dort spielt Julian Alvarez in dieser Saison groß auf. Der Argentinier ist der wichtigste Offensivspieler der Colchoneros und steht bei 16 Scorerpunkten in 28 Spielen.

Problem aus Sicht von Barca und Arsenal: Alvarez steht noch bis 2030 in Madrid unter Vertrag. Und Atléti will den Argentinier auch eigentlich nicht abgeben. Allerdings weiß auch Atlético, wie begehrt der 25-Jährige ist und wittert deshalb einen großen Deal.

Zweitteuerster Transfer aller Zeiten?

Berichten zufolge haben die Colchoneros Alvarez ein Preisschild von 150 Millionen Euro verpasst, die Tendenz soll aktuell sogar eher in Richtung 200 Millionen gehen. Damit wäre der Argentinier nach Neymar der teuerste Transfer aller Zeiten und der zweite Spieler, der jemals die Schalmmauer von 200 Millionen Euro knackt.

Fraglich bleibt, wie Barcelona solch eine Ablöse stemmen will. Denn die finanziellen Problemen der Katalanen sind allseits bekannt. Arsenal dürfte weniger Probleme haben, die möglichen 200 Millionen Euro aufzutreiben, schließlich sitzt in der Premier League das Geld bekanntlich deutlich lockerer. Es bleibt also spannend in der Causa Alvarez.


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