Wohin zieht es Leo Sauer? Nachdem zunächst die TSG Hoffenheim beim 20-jährigen Flügelstürmer von Feyernoord Rotterdam in der Pole Position lag, kam in den vergangenen Tagen ordentlich Bewegung in den Poker.
Auch der VfB Stuttgart meldete sein Interesse an. Die Schwaben hielten sich bislang auf dem Transfermarkt noch fast komplett zurück, was Neuzugänge angeht, haben mit Dzenan Pejcinovic jedoch ein heißes EIsen aktuell im Feuer.
Stuttgart macht Nägel mit Köpfen
Und laut übereinstimmenden Berichten ist Sauer das zweite. Voetbal international, Sky und Bild berichten, dass sich die Schwaben mit Sauer über einen Vertrag bis 2031 einig geworden sind. Damit ist der VfB jetzt mit Hoffenheim gleichgezogen, die sich ebenfalls mit Sauer auf einen langfristigen Vertrag verständigt haben.
Doch im Unterschied zu den Kraichgauern drückt Stuttgart auch in den Verhandlungen mit Feyernoord auf die Tube. Die niederländische Zeitung Voetbal International berichtet sogar, dass sich Rotterdam und Stuttgart schon geeinigt haben. Demnach wechselt Sauer für eine Ablöse von 15 Millionen Euro inklusive Boni ins Ländle. Das deckt sich mit den Sky-Infos, die Bild schreibt von 12,5 Millionen Euro Ablöse.
Hoffenheim habe seinen Fokus angesichts von Stuttgarts aggressiven Werben deshalb auf Adam Daghim von RB Salzburg gelegt, erklärt Sky-Reporter Florian Plettenberg.
Ein neues Profil für den Flügel
Es fehlt also anscheinend nur noch der Medizincheck, bis Cheftrainer Sebastian Hoeneß seinen neuen Flügelstürmer offiziell begrüßen kann. Die offenbar zahlreichen Hijack-Versuche anderer Klubs kamen zu spät.
Bei den Schwaben soll der Slowake für mehr Gefahr über den Flügel sorgen, in der letzten Saison sammelte er für Rotterdam sechs Scorerpunkte in 29 Spielen. Mit 1,84 Meter ist er für einen Außenspieler relativ groß und bringt so eine ganz andere Durchsetzungskraft mit als die eher schmächtig gebauten Bilal El Khannouss und Badredine Bouanani.
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