Beim VfB Stuttgart dürften sie erleichtert aufgeatmet haben, als die Diagnose für Angelo Stiller kam. Der 25-Jährige hatte sich gegen die TSG Hoffenheim nach einem Zusammenstoß mit Ozan Kabak am Knie verletzt und musste in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden.
Doch Stiller hatte Glück im Unglück und zog sich lediglich eine Knieprellung zu. Diese ist zwar immer noch schmerzhaft, jedoch wird der Mittelfeldspieler damit nicht so lange fehlen. Für den VfB sind das enorm wichtige Nachrichten, denn Stiller ist im Mittelfeld der Schwaben unersetzbar.
Stiller auch in der Bundesliga begehrt
Dabei hätte Stuttgart Stiller im Sommer sogar innerhalb der Bundesliga verkaufen können. Die Sport Bild enthüllt, dass neben Real Madrid auch Bayer Leverkusen am 25-Jährigen interessiert war. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes klopfte demnach bei Stillers Berateragentur an, um einen Wechsel auszuloten.
Stiller sagte nach kurzer Bedenkzeit jedoch ab, Hauptgrund sei vor allem der europäische Wettbewerb gewesen. Mit dem VfB spielt Stiller in dieser Saison in der Champions League, mit Leverkusen hätte der 25-Jährige hingegen nur in der Europa League gespielt.
Wechsel nur aufgeschoben?
Im kommenden Sommer könnte ein Abgang von Stiller allerdings wieder akut werden, denn der Mittelfeldstratege besitzt in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel über 37 Millionen Euro. Diese kann ihm der VfB zwar für 3,5 Millionen Euro abkaufen, aber Stillers Vertrag läuft ohnehin nur noch bis 2028, weshalb der VfB im kommenden Sommer unter Druck steht.
Immerhin: Die Ausstiegsklausel gilt nicht für die Transferphase im Winter, zumindest für diese Saison hat der VfB damit Handlungssicherheit. Im kommenden Sommer könnte die Sache dann allerdings anders aussehen – vielleicht tritt dann ja erneut auch Leverkusen auf den Plan.
Weitere VfB Stuttgart-News lesen:
