Die Heim-WM verlief für Alphonso Davies überhaupt nicht so, wie er sich das erhofft hatte. Der Bayern-Star kam nur zu einem Kurzeinsatz, ansonsten setzte ihm seine Muskelverletzung, die er sich vor einigen Wochen zugezogen hatte, außer Gefecht.
Das fasst so ein bisschen Davies' Erfahrungen in den vergangenen Monaten zusammen. Der Kanadier verpasste stets die wichtigsten Spiele aufgrund von wiederkehrenden Verletzungsproblemen. Auch deshalb verpflichteten die Bayern Shootingstar Nathaniel Brown für 55 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt.
Davies in die Wüste?
Davies' Zukunft in München ist spätestens nach dessen Ankunft offener denn je. Aufgrund seines hohen Gehalts von 15 bis 20 Millionen Euro pro Jahr, sollen die Münchner einem Abgang offen gegenüberstehen.
Laut der Sport Bild sind jetzt mehrere Vereine aus Saudi-Arabien an der Säbener Straße vorstellig geworden, um Konditionen für einen möglichen Wechsel auszuloten.
Klar ist: Die Klubs aus dem Königreich könnten die Gehaltsforderungen des Linksverteidigers problemlos erfüllen. Das ist ein großer Pluspunkt, denn kaum ein europäischer Top-Klub würde Davies zum aktuellen Zeitpunkt das Gehalt geben, das er bei Bayern verdient.
Wochen der Wahrheit
Konkret ist ein Deal allerdings noch nicht, zudem weiß man nicht, ob Davies sich mit einem Wechsel in die sportlich zweitklassige Saudi Pro League überhaupt anfreunden kann. Anfang des Monats hatte die Bild berichtet, dass Davies vorerst in München bleiben möchte.
Klar ist jedoch: Sein Status in München ist deutlich angekratzt, seit seiner teuren Vertragsverlängerung im Februar 2025 verpasste er insgesamt 63 Spiele für Verein und Nationalmannschaft – für einen Klub wie Bayern deutlich zu viel.
Es bleibt also zu hoffen, dass er seine Verletzungsprobleme irgendwie in den Griff bekommt. Ansonsten könnte das Kapitel Bayern München für Davies ziemlich abrupt enden.
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