Jadon Sancho stieg bei Borussia Dortmund zu einem der gehyptesten und gefragtesten Youngstars Europas auf. Doch nach seinem Wechsel für 85 Millionen Euro zu Manchester United ging es für den 26-Jährigen quasi stetig bergab.
Bei den Red Devils floppte er komplett, auch mehrere Leihen brachten nicht den gewünschten Effekt. Im Sommer wird Sancho United ablösefrei verlassen – und zurück zum BVB wechseln? Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte unlängst in der Sport Bild, dass sich die Schwarz-Gelben mit ihrem Ex-Spieler befassen.
"Wir beschäftigen uns derzeit mit sehr vielen Spielern und durchleuchten sie. Wir prüfen, ob sie uns besser machen können. Das machen wir auch bei Jadon", erklärte er. Die Ruhr Nachrichten legen jetzt nach.
BVB von Sancho überzeugt
Die Zeitung berichtet, dass der BVB ein Sancho-Comeback jetzt deutlich stärker forciert als noch vor einigen Wochen. Grund dafür soll vor allem die verbesserte Form des 26-Jährigen in den letzten Spielen gewesen sein.
Sancho sei, so ist aus dem Klub zu hören, in deutlich besserer körperlicher Verfassung als zu Beginn des Jahres. Zudem ist er wieder deutlich spielfreudiger unterwegs, was im Verein selbst offenbar einige Kritiker hat verstummen lassen. Für die BVB-Bosse das klare Signal: In Sancho steckt weiterhin großes Potenzial.
Auch die ausbaufähige Torquote (nur sechs Treffer in dieser Saison), ist für den BVB kein Hindernis. Bei den Schwarz-Gelben werde Sancho mehr als Kreativspieler und Vorlagengeber gesehen, der den letzten tödlichen Pass spielt und seine Mitspieler besser macht. Genau so einen Spieler mit diesem Profil sucht der BVB dringend.
Konfliktpotenzial bleibt
Es bleiben allerdings auch noch Fragezeichen. Diese beziehen sich vor allem auf den Vertrag. Laut den Ruhr Nachrichten würde Dortmund Sancho ein Gehalt zwischen sechs und sieben Millionen Euro anbieten – deutlich weniger als er aktuell verdient.
Der 26-Jährige müsste also bereit sein, auf viel Geld zu verzichten, um den Traum eines möglichen Comebacks wahr werden zu lassen. Gleichzeitig birgt auch die Vertragslänge selbst Konfliktpotenzial. Spieler in Sanchos Alter wollen oftmals langfristige Deals, um sich abzusichern. Für den BVB könnte das angesichts von Sanchos bisherigem Karriereverlauf ein Risiko sein.
Es müssen also doch noch einige Steine aus dem Weg geräumt werden, bis der Weg von Sancho zurück nach Dortmund endgültig frei ist.
