Eigentlich war die Ansage von Borussia Dortmund in der Personalie Felix Nmecha klar. Der 25-Jährige, der erst in diesem Frühjahr seinen Vertrag bis 2030 verlängert hatte, sollte in diesem Sommer unter keinen Umständen verkauft werden.
Doch das seitdem aufkeimende Interesse englischer Spitzenklubs sowie Real Madrids sorgten dafür, dass der BVB Nmecha ein Preisschild von 120 Millionen Euro verpasste – mit der Hoffnung die Interessenten abzuschrecken.
Nmecha zurück auf die Insel?
Bei Newcastle United scheint das allerdings laut der L'Equipe nicht zu funktionieren. Die Magpies haben Nmecha vielmehr zum Wunschnachfolger von Bruno Guimaraes auserkoren, der vor einem Wechsel zum FC Arsenal steht.
Dabei soll Newcastle laut der französischen Zeitung Fortschritte bei der Verpflichtung machen. Wie genau diese aussehen, verrät der Bericht allerdings nicht. Jedoch wird betont, dass die Magpies über alle Forderungen des BVB informiert sind.
Newcastle schwimmt im Geld
Klar ist: Newcastle hat durch die Verkäufe von Sandro Tonali (108 Millionen Euro, zu Tottenham Hotspur), Bruno Guimaraes (93 Millionen Euro) und Anthony Gordon (80 Millionen zu Barça) Eurogenug Geld, um die Dortmunder Forderungen zu erfüllen – trotz der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Aladji Bamba von der AS Monaco für 47,5 Millionen Euro inklusive Boni.
Es scheint also ganz so, als kämen auf Sportdirektor Ole Book und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nicht nur in Bezug auf Neuzugänge noch intensive Wochen zu – sondern auch in Sachen Abgänge.
Wer weiß, ob Dortmund tatsächlich stark bleiben kann, wenn Newcastle wirklich die geforderte Summe auf den Tisch legt – dann könnte Nmecha in der neuen Saison in Schwarz-Weiß statt Schwarz-Gelb auflaufen.
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