Bei Borussia Mönchengladbach herrscht Krise. Die Fohlen feuerten nach dem desaströsen 0:5 gegen den SC Freiburg Trainer Eugen Polanski und befinden sich jetzt auf der Suche nach einem Nachfolger. Gegen Mainz 05 wird Co-Trainer Jan-Moritz Lichte die Mannschaft betreuen, danach soll dann der neue Cheftrainer übernehmen.
Wer das allerdings sein wird, ist noch völlig offen. Ole Werner hatte Gladbach bereits abgesagt, er will so kurz nach seinem Aus bei RB Leipzig keine neue Aufgabe übernehmen. Doch auch ohne den 38-Jährigen stehen noch einige Namen auf der Gladbacher Liste – ein weiterer wird jetzt jedoch ebenfalls gestrichen.
Priske-News eine Ente?
Die Rheinische Post berichtet, dass Brian Priske doch kein Thema am Niederrhein ist. Der 49-Jährige war zuvor von der dänischen Zeitung Tipsbladet ins Gespräch gebracht worden. Angeblich sei die Borussia sogar bereit gewesen, für den Dänen eine Millionenablöse auf den Tisch zu legen.
Zwar ist diese Info nicht falsch – Gladbach stehen laut der Bild rund vier Millionen Euro Budget für die Trainersuche zur Verfügung – doch wird das Geld offenbar nicht in Priske investiert.
Wer wird der Polanski-Nachfolger?
Stattdessen rücken laut der RP zunehmend Horst Steffen, Alexander Blessin und Christian Eichner in den Fokus. Steffen sagte erst kürzlich gegenüber Sky: "Es kribbelt jetzt schon. Trotzdem muss es eben auch so sein, dass ich das Gefühl habe, dass es der richtige Verein ist. Es geht um Entwicklung, es geht um Spieler, die da sind, es geht um Vereinsverantwortliche, die da sind, und das darf zu der Haltung, zu den Dingen, die ich präsentiere, passen."
Andere Namen wie Lukas Kwasniok oder Steffen Baumgart sind auch wegen ihrer Köln-Vergangenheit eher unwahrscheinlich, hingegen scheinen die Spuren zu Trainern, mit denen Rouven Schröder schon mal zusammengearbeitet hat, etwas heißer zu sein. Als Namen nennt die RP hier Martin Schmidt, Sandro Schwarz und Dimitrios Grammozis.
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