Bei Real Madrid hängt der Haussegen schief – mal wieder. Die Königlichen verloren das Hinspiel im Viertelfinale der Champions League gegen Bayern München mit 1:2 und stehen nun im Rückspiel unter Zugzwang.
Das allein sorgt jedoch nicht für die schlechte Stimmung. Zusätzlich zum drohenden Königsklassen-Aus ist auch der Meistertitel in der Liga bei sieben Punkten Rückstand auf den FC Barcelona quasi futsch – und jetzt soll sich Trainer Alvaro Arbeloa auch noch mit Innenverteidiger Raul Asencio verkracht haben.
Asencio wütend wegen Huijsen?
Das berichtete die Marca. Der Ursprung des Streits soll demnach in der Degradierung Asencios vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester City gelegen haben. Damals gab Arbeloa Dean Huijsen den Vorzug, woraufhin Asencio 90 Minuten auf der Bank saß. Das gefiel ihm überhaupt nicht.
Den Zorn seines Trainers zog sich der 23-Jährige dann zu, als er Arbeloa eröffnete, dass er aufgrund von kleinerer Muskelbeschwerden nicht in der Liga gegen den FC Elche spielen könne. Arbeloa strich ihn daraufhin für diese Partie, das Rückspiel gegen City und das Ligaspiel gegen Stadtrivale Atlético.
Arbeloa konsequent
Die Begründung des 42-Jährigen für die harsche Behandlung? Asencio habe sich laut der Marca nicht vor der Mannschaft für seine Kritik am Bankplatz gegen City entschuldigt.
Im späteren Verlauf soll sich der 23-Jährige zwar bei seinem Trainer, nicht allerdings bei der Mannschaft entschuldigt haben – auch nicht, als Arbeloa am Ende eines Trainings mit den Worten "Hat noch jemand etwas zu sagen?" eine Brücke für Asencio baute.
Einen Sinneswandel von Asencio habe es erst nach der Länderspielpause gegeben, woraufhin ihn Arbeloa wieder in den Kader für die Spiele gegen den RCD Mallorca und die Bayern berief. Spielen durfte er in beiden Partien jedoch nicht.
