Bernardo Silva ist sechsmaliger englischer Meister, Champions-League-Sieger, Weltstar und Kapitän unter einem der prägendsten Trainer der Fußballgeschichte. Wenig überraschend also, dass der FC Barcelona den Profi von Manchester City seit Jahren immer wieder auf dem Zettel hat.
In der Vergangenheit scheiterten die Katalanen allerdings mehrfach an einem Transfer. Wie nun die Sport berichtet, soll Silva selbst jetzt aber großes Interesse an einem Wechsel nach Spanien haben.
Star-Transfer trotz Finanzproblemen?
Spannend ist bei solchen Gerüchten immer auch die Lage des FC Barcelona. Die Diskussionen um finanzielle Probleme, ausbleibende Zahlungen und ähnliche Themen sind bekannt. Sie sorgen auch dafür, dass Barca Probleme hat, die Kaufoption für Marcus Rashford zu ziehen.
Gerade deshalb hätte ein Silva-Transfer aber seinen Reiz. Sein Vertrag läuft Ende der Saison aus, damit wäre der titelerfahrene 31-Jährige ablösefrei zu haben. Wenn der Spieler selbst einen Wechsel nach Barcelona bevorzugt, könnte das für die Katalanen trotz ihrer Situation eine seltene Chance sein.
Problem für Barcas Taktik
Allerdings ist die Rolle von Silva entscheidend. Seine Stärken kann er im System von Pep Guardiola am besten ausspielen, wenn er hinter den Stürmern oder auf dem rechten Flügel agiert. Und genau diese Zonen sind bei Barcelona bereits gut besetzt. Allerdings brillierte Silva auch bereits mehrfach im Zentrum, wo er nach wie vor zu den Besten Europas gehört.
Unter Hansi Flick würde Silva deshalb wahrscheinlich als Alternative zu Pedri eingebunden werden. Möglich ist aber auch, dass der deutsche Trainer eine völlig neue Rolle für den Portugiesen definiert. Sportdirektor Deco soll bereits angedeutet haben, dass er noch etwas Zeit brauche, um die Transfers für Barças Offensive abzuschließen. Ob Silva dabei am Ende wirklich eine Rolle spielt, hängt aber auch noch mit einem anderen Faktor zusammen.
Denn ein großes Aber bleibt das Alter des City-Kapitäns. 31 Jahre ist der Ballkünstler mittlerweile alt und die Katalanen wollen eigentlich nicht mehr viele Spieler jenseits der 30 verpflichten. Ob Deco im Falle des Portugiesen also eine Ausnahme macht, bleibt abzuwarten.
