Der FC Bayern München könnte im Werben um Givairo Read offenbar ernsthafte Konkurrenz aus England bekommen. Der 19-jährige Rechtsverteidiger von Feyenoord Rotterdam gilt weiterhin als eines der spannendsten Defensivtalente Europas und soll beim deutschen Rekordmeister weit oben auf der Wunschliste stehen.
Trotz zwischenzeitlicher verletzungsbedingter Ausfälle absolvierte der Niederländer in der vergangenen Saison 20 Pflichtspiele, erzielte dabei sogar zwei Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Nun mischt allerdings offenbar auch Manchester City intensiv im Transferpoker um den Youngster mit.
Bayern-Zukunft von Laimer wohl entscheidend
Wie das niederländische Portal 1908.nl berichtet, soll sich City im Werben um Givairo Read zuletzt sogar in die Pole Position gebracht haben. Die Skyblues suchen demnach weiterhin dringend nach einer langfristigen Lösung für die Rechtsverteidiger-Position und sollen den Kontakt zu Feyenoord in den vergangenen Tagen deutlich intensiviert haben.
Beim FC Bayern könnte die Situation hingegen auch von der Zukunft von Konrad Laimer abhängen. Laut dem Bericht würde eine mögliche Vertragsverlängerung des Österreichers die Personalplanungen der Münchner wohl direkt beeinflussen. Sollte Laimer langfristig bleiben, könnte eine Verpflichtung von Read an Priorität verlieren.
Das würde Manchester City im Transferpoker natürlich zusätzlich in die Karten spielen. Zumal die Gespräche zwischen Bayern und Feyenoord laut Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg zuletzt ohnehin ins Stocken geraten sein sollen.
Feyenoord fordert wohl Rekordablöse
Günstig dürfte ein Transfer ohnehin nicht werden. Obwohl Feyenoord grundsätzlich offen für einen Verkauf sein soll, verlangen die Niederländer offenbar eine vereinsinterne Rekordablöse.
Medienberichten zufolge könnten dafür mehr als 40 Millionen Euro fällig werden. Read besitzt in Rotterdam noch einen langfristigen Vertrag und wird bereits mit einem Marktwert von rund 25 Millionen Euro gehandelt. Besonders bemerkenswert: Feyenoord-Trainer Robin van Persie soll dem Youngster sogar zu einem Wechsel zu einem europäischen Top-Klub geraten haben.
Beim FC Bayern bleibt nun die Frage offen, ob die Verantwortlichen bereit sind, eine derart hohe Summe für den talentierten Rechtsverteidiger zu investieren – vor allem, weil aktuell die Verpflichtung eines neuen Linksaußens Priorität genießen soll.
