Dass der FC Liverpool Bradley Barcola verpflichten will, ist ein offenes Geheimnis. Der Franzose soll das Erbe von Mohamed Salah antreten. Doch die Verhandlungen mit Paris Saint-Germain zogen sich in den letzten Wochen deutlich, schließlich will PSG den 23-Jährigen nicht unter Marktwert ziehen lassen.
Ein erstes Angebot über 117 Millionen Euro lehnte der französische Nobelklub dementsprechend auch ab, allerdings betonte Sportdirektor Jorge Campos, dass eine Einigung weiterhin möglich sei. Jetzt ist es zum Durchbruch in den Verhandlungen gekommen.
Kompromiss zwischen Liverpool und PSG
Der gut vernetzte Journalist David Ornstein berichtet, dass sich Liverpool und PSG geeinigt haben. Liverpool zahlt eine Sockelablöse von 116,5 Millionen Euro für Barcola, durch Boni kann die Summe auf 140 Millionen Euro steigen.
Damit finden beide Vereine einen Kompromiss, schließlich hatte PSG Barcolas Wert zuletzt auf 170 Millionen Euro taxiert. Nun treffen sich beide Teams in der Mitte.
Ornstein betont zwar, dass immer noch letzte Details offen seien, nach dem Durchbruch in den Verhandlungen dürften diese jedoch schnell geklärt werden.
Domino-Effekt?
Spannend ist jetzt vor allem, wie sich die bevorstehende Ankunft Barcolas auf die Zukunft von Cody Gakpo auswirkt. Der Niederländer wird sowohl von Manchester City als auch Tottenham Hotspur umworben und darf laut Medienberichten für 85 Millionen Euro wechseln.
Zwar läuft sein Vertrag an der Merseyside noch bis 2030, doch durch Barcola sinken seine Einsatzchancen noch weiter, weshalb ein Abgang in den letzten Tagen des Transferfensters noch einmal Fahrt aufnehmen könnte.
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