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Bericht: Klopp trifft Völler-Entscheidung

Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp hat entschieden, wie es mit Sportdirektor Rudi Völler weitergehen soll.
Jürgen Klopp feilt an der Neuaufstellung des DFB
Jürgen Klopp feilt an der Neuaufstellung des DFB | Elsa/GettyImages

Jürgen Klopp wird Bundestrainer. Dass dieser Fall nicht eintreten wird, wird von Tag zu Tag unwahrscheinlicher. Erste Gespräche zwischen dem DFB und dem 59-Jährigen gab es bereits, dazu betonte Klopp selbst, dass er sich bereit für die Stelle fühle.

Doch auch abseits des Bundestrainer-Postens soll es als Reaktion auf das neuerliche WM-Debakel beim DFB Veränderungen geben. Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig wird den verband bereits zum Jahresende verlassen und auch um Sportdirektor Rudi Völler rankten sich zuletzt Abschiedsgerüchte.

Klopp spricht sich für Völler aus

Der 66-Jährige war der engste Vertraute von Julian Nagelsmann, es wurde jedoch gemunkelt, dass Völler seinen Hut nehmen könnte, da sich seine Rolle unter Jürgen Klopp deutlich verändert hätte.

Doch Klopp selbst hat laut der Bild jetzt in einem gemeinsamen Telefonat deutlich gemacht, dass Völler bitte bleiben und seinen Vertrag bis 2028 erfüllen soll. Klopp würde sehr gerne mit ihm zusammenarbeiten.

Völler soll für Klopp und den DFB beim Neuaufbau des deutschen Fußballs ein wichtiger Grundstein sein. Zuvor betonten bereits Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke, dass sie mit Völler weiterhin zusammenarbeiten wollen.

Ein letzter Tanz 2028?

Durch den Zuspruch von Klopp geht die Tendenz jetzt immer stärker in die Richtung, dass Völler tatsächlich weitermachen darf – wenn er das will.

Fest steht hingegen bereits, dass für den Weltmeister von 1990 nach der EM 2028 endgültig Schluss sein wird. Völler machte bei seiner letzten Verlängerung deutlich, dass er nach dem Kontinentalturnier sein Amt niederlegen wird. Bis dahin soll er aber weiter beim Neuaufbau helfen, so zumindest die Hoffnung von Klopp.


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