Nach der grauenvollen letzten Saison richtet sich bei Borussia Mönchengladbach der Blick nach vorne. Klar ist: Die vergangene Spielzeit soll sich nicht wiederholen, vielmehr wollen sich die Fohlen wieder im Tabellenmittelfeld der Bundesliga etablieren.
Dafür krempelt Sportchef Rouven Schröder aktuell den Kader auf links. Bereits sechs Neuzugänge verpflichtete die Borussia, so viele, wie noch kein anderer Bundesligist aktuell. Gleichzeitig braucht Gladbach trotz des Verkaufs von Rocco Reitz auch weiterhin Transfereinnahmen. Für diese könnte Nico Elvedi sorgen.
Elvedi auf die Insel?
Die Bild berichtet, dass der Schweizer bei Premier-League-Klub Leeds United hoch im Kurs steht. Das Team von Ex-Gladbach-Trainer Daniel Farke soll rund 8,5 Millionen Euro für den Schweizer WM-Fahrer bieten – bei noch einem Jahr Restvertrag.
Eine stolze Summe, die den Fohlen allerdings noch nicht ausreicht. Vielmehr pocht Gladbach auf die Ausstiegsklausel, die dem Vernehmen nach bei zehn Millionen Euro liegt. Für Leeds eigentlich Kleingeld, angesichts des Geldes, dass im englischen Oberhaus im Umlauf ist.
Ende einer Ära?
Somit könnte sich nach elf Jahren Elvedis Zeit im Borussia-Park tatsächlich dem Ende entgegen neigen. Gespräche über eine Vertragsverlängerung liefen bislang ins Leere, ein ablösefreier Abgang im kommenden Sommer ist wahrscheinlich.
Gladbach könnte diesem Szenario jetzt zuvorkommen und noch ordentliches Geld für seinen langjährigen Abwehrchef einstreichen. Sportlich wäre Elvedis Abgang zwar ein großer Verlust, aber die finanzielle Komponente ist bei den Fohlen seit dem Jahreswechsel deutlich wichtiger geworden, sodass der Schweizer den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen könnte.
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