Von einem Stammplatz ist Minjae Kim beim FC Bayern weit entfernt. Der Südkoreaner ist im Münchner Abwehrzentrum klarer Backup hinter Dayot Upamecano und Jonathan Tah, die jedoch hin und wieder eine Verschnaufpause benötigen. Daher kam Kim auch in der vergangenen Saison regelmäßig zum Einsatz, weshalb er beim Rekordmeister nach wie vor sehr zufrieden zu sein scheint.
Es ist allerdings ein offenes Geheimnis, dass die Bayern sich von Kim ursprünglich mehr erhofft hatten, als sie ihn im Sommer 2023 für stolze 50 Millionen Euro Ablöse von der SSC Neapel verpflichteten. Seitdem wurde der Innenverteidiger immer wieder mit einem Abschied in Verbindung gebracht. Doch dazu wird es auch in diesem Sommer aller Voraussicht nach nicht kommen.
Bayern wollen Kim halten - Spieler hat klaren Wunsch
Wie Sky Sport berichtet, haben die Verantwortlichen des FC Bayern ihre Meinung geändert. Kim gilt demnach nicht mehr als Verkaufskandidat für diesen Sommer. Einzig ein unerwartet lukratives Angebot könnte die Münchner in den kommenden Wochen noch einmal zum Nachdenken bringen. In diesem Fall müsste jedoch auch der Spieler dem Wechsel zustimmen.
Auch davon ist nicht auszugehen. Bereits im Mai berichtete die Bild, dass Kim über den Sommer hinaus definitiv beim FC Bayern bleiben möchte. Einerseits war er mit seinen Einsatzzeiten unter Trainer Vincent Kompany in der abgelaufenen Spielzeit zufrieden, andererseits ist er zuversichtlich, dass er in der kommenden Saison angesichts des vollen Terminkalenders noch häufiger gebraucht wird.
Die letzten Wochen der Vorsaison sorgten wohl für die Rolle rückwärts der Verantwortlichen. Dabei konnte Kim als Backup für die Innenverteidigerposition überzeugen. Zwar hätten die Bayern-Bosse bei einem Verkauf viel Geld eingespart – schließlich soll der südkoreanische Nationalspieler stolze 17 Millionen Euro pro Jahr verdienen –, doch dann würde es einen neuen Backup brauchen, der zu kostengünstigeren Konditonen auf dem Markt nur schwierig zu finden ist.
Weitere FC Bayern-News lesen:
