Bericht: Eintracht-Verteidiger vor Abflug nach Schottland?

Aurele Amenda hat das Interesse von Celtic Glasgow auf sich gezogen. Eintracht Frankfurt stellt sich allerdings quer – noch.
Aurele Amenda ist bei Frankfurt nur Ersatz
Aurele Amenda ist bei Frankfurt nur Ersatz / NurPhoto/GettyImages
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Von Ruhe kann bei Eintracht Frankfurt dieser Tage wirklich keine Rede sein – erst Recht nicht nach dem 3:3 gegen Werder Bremen am Freitagabend. Zum dritten Mal in Folge fingen sich die Adlerträger drei Gegentore in Folge.

Dementsprechend bedient war Sportvorstand Markus Krösche nach dem Spiel. Zum ersten Mal sprach er Trainer Dino Toppmöller nicht das Vertrauen aus. Mehr noch: Am Samstag gibt es laut Bild-Informationen sogar eine Krisensitzung, in der über die Zukunft von Toppmöller entschieden werden soll.

Und neben all dem Drama muss Krösche auch noch die Transferaktivitäten im Augen behalten. Auf dem Markt ist die Eintracht bislang sehr aktiv, vor allem, was Neuverpflichtungen angeht. Dennoch könnte es bald zu einem Abgang kommen.

Abflug zum schottischen Meister?

Sky berichtet nämlich, dass Aurele Amenda ins Visier von Celtic Glasgow geraten ist. Der schottische Serienmeister habe zwar noch kein Angebot unterbreitet, würde den 22-Jährigen jedoch gerne verpflichten. Schließlich verlor Celtic erst in diesem Winter Leih-Spieler Jahmai Simpson-Pusey an den 1. FC Köln – Bedarf ist also da.

Und das Interesse scheint auf Gegenliebe zu stoßen. Bereits vor Wochen machten Amenda und sein Berater klar, dass der Schweizer aufgrund von mangelnder Spielzeit gerne wechseln möchte. Bislang galt vor allem der FC Turin als Kandidat, da die Turiner schon im Sommer an Amenda baggerten.

Problem für Celtic und den Innenverteidiger: Die Eintracht stellt sich bislang quer. Markus Krösche will den Schweizer eigentlich nicht abgeben udn gab laut Sky schon mehreren interessierten Vereinen einen Korb.

Warum bekommt Amenda kaum eine Chance?

Gegen Bremen saß er am Freitag 90 Minuten auf der Bank. Es ist durchaus verwunderlich, dass Toppmöller Amenda kaum Einsatzzeit schenkt, schließlich machen Robin Koch & Co. in dieser Saison alles andere als einen sicheren Eindruck.

Warum Amenda also trotz der enormen Abwehrprobleme erst 460 Pflichtspielminuten sammeln konnte, bleibt also das Geheimnis von Dino Toppmöller. Und so dürfte auch der Schweizer am Samstag ganz genau auf den Krisengipfel schauen.


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