Während des sich bereits anbahnenden Abgangs von Newcastle United wurde Nick Woltemade auch mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Der deutsche Nationalspieler, der die angelaufene Saison nun leihweise bei Juventus Turin verbringen wird, galt als potenzielle Offensivverstärkung für Schwarz-Gelb.
Newcastle bot Woltemade als Verhandlungsmasse für Nmecha an
Einen konkreten Vorstoß seitens Newcastle gab es in dieser Hinsicht offenbar tatsächlich. Den Informationen der Sport Bild zufolge ging es aber vorrangig um Felix Nmecha, den die Magpies gerne verpflichtet hätten. Im Zuge dessen wurde Woltemade angeboten, um ihn mit der potenziellen Ablösesumme für den zentralen Mittelfeldspieler zu verrechnen.
Der Plan sah also wie folgt aus: Woltemade und weitere Millionen sollten den BVB genügend reizen, um sich von Nmecha zu lösen. Newcastle war also dazu bereit, den 24-Jährigen nicht nur zu verleihen, wie es nun der Fall war – sondern sich nach nur einem gemeinsamen Jahr schon wieder von ihm zu trennen.
Zu einem Deal kam es schlussendlich nicht. Das lag aber weniger daran, dass die Dortmunder keinerlei Interesse an Woltemade gehabt hätten. Über dieses Geschäft wurde deshalb wohl erst gar nicht konkret nachgedacht, weil Nmecha unbedingt gehalten werden sollte. Bei Schwarz-Gelb gilt er als wichtiger Stammspieler und Leistungsträger. Laut der Sport Bild gehört es zur neuen Marschroute beim amtierenden Vizemeister, dass sich nicht mehr so früh von Spielern dieser Kategorie getrennt werden soll. Daher dürfte der angedachte Deal gar nicht erst viel Beachtung gefunden haben.
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