Beim BVB laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison weiterhin auf Hochtouren. Doch nachdem das Transferfenster mit Joane Gadou vielversprechend begann, herrschte an der Strobelallee Flaute.
Zwar wurde der BVB immer wieder mit verschiedensten Spielern in Verbindung gebracht, wirklich konkret wurde es bislang aber mit keinem Kandidaten. Das liegt auch daran, dass die Schwarz-Gelben zunächst Einnahmen generieren müssen.
Kandidat dafür ist neben Karim Adeyemi vor allem Stürmer Serhou Guirassy. Die Zukunft des Guineers in Dortmund ist schon seit Monaten ein viel diskutiertes Thema, da Guirassy eine Ausstiegsklausel besitzt, die für Real Madrid, den FC Barcelona, Manchester City, Liverpool, Chelsea, Manchester United sowie Arsenal gültig ist.
Die Zeit läuft ab
Jetzt gibt es jedoch eine brisante Wendung. Denn laut Sky ist diese Ausstiegsklausel nicht das ganze Transferfenster gültig, sondern läuft bereits am 15. Juli ab. Es ist also Eile geboten, will man den 30-Jährigen zum moderaten Preis von knapp unter 40 Millionen Euro verpflichten.
Bislang hat keiner der ausgewählten Klubs angebissen, die heißeste Spur führt aktuell zu Fenerbahce Istanbul. Allerdings muss der Klub mit dem BVB die Ablöse frei verhandeln und Guirassy selbst soll einem Wechsel in die Süper Lig ohnehin nicht besonders reizen. Eine Offerte ist beim BVB bislang zudem nicht eingegangen.
Transferstau in Dortmund?
Und so könnte sich das Thema Guirassy noch etwas länger hinziehen. Denn, dass in der verbliebenden Zeit einer der ausgewählten Klubs anbeißt und die Ausstiegsklausel des 30-Jährigen bezahlt, ist unwahrscheinlich.
Die ausgewählten Teams haben entweder keinen Bedarf an einem neuen Stürmer oder konzentrieren sich auf andere Kandidaten. Insofern droht dem BVB ein Transferstau, weshalb es noch dauern könnte, bis Sportdirektor Ole Book und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken wieder neue Spieler vorstellen.
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