Bericht: Blitz-Abgang von Adeyemi nach Heimsieg sorgt für Verwunderung
Von Yannik Möller

Sicherlich, groß etwas zu feiern hatte Borussia Dortmund am Dienstagabend nicht. Der 3:0-Heimsieg über Werder Bremen fiel zwar deutlich aus und die drei Punkte blieben verdientermaßen im Ruhrpott, doch mit viel Glanz und Gloria hatte die Mannschaft von Niko Kovac gewiss nicht aufgespielt. Zur Halbzeitpause waren - trotz der bereits erzielten 1:0-Führung - sogar ein paar Pfiffe zu hören.
Und trotzdem hat Karim Adeyemi nach dem Spiel offenbar in einem solchen Tempo die Kabine verlassen, dass es für Aufsehen gesorgt hat. Wie die Bild berichtet, hat es vom Abpfiff ausgehend gerade einmal 20 Minuten gedauert, bis der Offensivspieler bereits das Stadion verlassen hat. Erst etwa eine weitere Viertelstunde später folgten die nächsten, einzelnen Spieler.
Adeyemi-Frust nach erneutem Kurz-Einsatz?
Es kann zumindest vermutet werden, dass dieser schnelle Abgang mit seinem zweiten Kurzeinsatz in Folge zusammenhängt. Nachdem Adeyemi schon gegen Eintracht Frankfurt (3:3) nur für eine Viertelstunde eingewechselt wurde, waren es gegen Werder knappe sechs Minuten. Damit kam der 23-Jährige erst zu einem Zeitpunkt ins Spiel, als alle Tore erzielt und alle Entscheidungen getroffen wurden.
Damit verläuft der Start ins neue Jahr alles andere als erfolgreich für Adeyemi. Informationen der Bild zufolge steht er intern nach wie vor unter genauer Beobachtung. Sowohl Kovac als Cheftrainer, als auch die Vereinsführung achten demnach darauf, wie er sich verhält. Nach seinen Frust-Aktionen, als er etwa nach einer Auswechslung bereits in die Kabine flüchten wollte und von Sebastian Kehl vor laufender Kamera aufgehalten und auf seinen Platz geschickt werden musste, soll er sich teamdienlicher verhalten und nicht für weitere Schlagzeilen sorgen. Sollte es keinen gesonderten Grund dafür gegeben haben, dürfte sein schneller Abgang aus dem Stadion wohl mindestens für Verwunderung gesorgt haben.
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