Michael Olise und Real Madrid. Es sind die wohl zwei häufigsten Worte, die man dieser Tage hört, wenn man an der Säbener Straße unterwegs ist. Der Franzose soll seinen Teamkollegen bei der Nationalmannschaft mitgeteilt haben, in diesem Sommer unbedingt zu den Königlichen wechseln zu wollen.
Bayern München schließt einen Verkauf allerdings kategorisch aus und will stattdessen den bis 2029 laufenden Vertrag unbedingt verlängern. Doch wenn der 24-Jährige das nicht tut, muss sich der deutsche Rekordmeister spätestens im nächsten Jahr mit einem Verkauf auseinandersetzen, um noch eine angemessene Ablösesumme einzustreichen.
Barcola als Olise-Nachfolger?
Zudem muss in diesem Szenario dann auch ein Nachfolger für Olise gefunden werden. Laut der Bild haben die Bayern diesen auch schon identifiziert. Die Rede ist von PSG-Star Bradley Barcola. Bild-Fußballchef Christian Falk sagte im Podcast 'Bayern Insider': "Er teilt sich ja so ein bisschen den Stammplatz mit Doué, kommt bei Paris oft von der Bank. Aufgrund der Situation, dass er keinen richtigen Stammplatz hat, gibt es da immer wieder die Diskussionen, ob er geht oder nicht."
Daher liegen aktuell auch die Vertragsverhandlungen mit PSG auf Eis, ergänzt Falk: "Paris möchte verlängern, er hat Vertrag bis 2028. Er sagt nein, er will erst mal sehen, wie sich die Situation entwickelt. Es gibt Interessenten wie Liverpool oder Arsenal, PSG ruft aber 150 Millionen Ablöse auf, das schreckt selbst die Engländer etwas ab."
Wie kann Bayern Barcola finanzieren?
Barcola wurde in diesem Sommer intensiv mit den Reds und Gunners in Verbindung gebracht, konkrete Schritte leitete aber keiner der beiden Premier-League-Klubs bislang ein. Die Chance für Bayern also im kommenden Jahr?
Klar ist: Finanziell wäre die Verpflichtung von Barcola mit den Olise-Millionen im Rücken absolut machbar. Zumal der 23-Jährige auch nicht das Gehaltsgefüge sprengen würde. In Paris verdient er aktuell sieben Millionen Euro brutto, Bayern könnte sein Gehalt also locker verdoppeln.
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