Bericht: Das plant Bayern bei einem Goretzka-Abgang

Bayern München will im Falle eines Blitz-Abgangs von Leon Goretzka offenbar nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv werden. Stattdessen rücken interne Lösungen in den Fokus.
Wie lange spielt Leon Goretzka noch in München?
Wie lange spielt Leon Goretzka noch in München? / ANP/GettyImages
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Gefühlt ist Leon Goretzka schon mit einem Bein bei Atlético Madrid. In den letzten Stunden verdichteten sich die Anzeichen bezüglich eines Wechsels des Bayern-Profis zu den Rojiblancos immer mehr (90min berichtete). Doch ein baldiger Vollzug ist trotzdem nicht zu erwarten.

Sky Sport berichtet, dass der deutsche Rekordmeister Goretzka zwar ziehen lassen würde, um sein Gehalt einzusparen, allerdings nur zu einem angemessenen Preis. Und weil Atlético Madrid aktuell nur maximal fünf Millionen Euro bezahlen will, gehe die Tendenz momentan zu einem Verbleib des 30-Jährigen. Endgültig entschieden sei allerdings noch nichts, betonte Sky Sport.

Goretzka-Abgang soll intern kompensiert werden

Für den Fall eines Abgangs will Bayern in diesem Winter zudem nicht mehr nachrüsten, heißt es weiter. Stattdessen soll ein etwaiger Verlust Goretzkas intern aufgefangen werden. Der Plan sieht vor, dass sich Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof, Raphael Guerreiro und Konrad Laimer sowie die Talente Felipe Chavez, David Santos Daiber und Bara Sapoko Ndiaye die freigewordenen Minuten unter sich aufteilen.

Erst im Sommer soll dann ein echter Nachfolger für Goretzka an die Säbener Straße kommen. Kandidaten sind hier unter anderem die Talente Nathan de Cat und Kennet Eichhorn. Es ist also durchaus ein riskantes Spiel, das Max Eberl & Co. spielen, sollte Goretzka nich seinen Hut nehmen.

Wann wird der Kader zu klein?

Der kleine Kader der Münchner war die gesamte Sommerpause sowie in der Hinrunde häufig Thema. Bisher hat sich jedoch keiner der Schlüsselspieler langfristig verletzt, weshalb der Rekordmeister gut durch die erste Saisonhälfte gekommen ist.

Allerdings ist auch klar, dass Goretzka in der heißen Phase der Saison im April und Mai vermutlich ohnehin nicht spielen würde. Schließlich saß er auch in der Champions League am Mittwoch gegen die PSV Eindhoven für 90 Minuten auf der Bank.


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