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"Befreiend" – Die Stimmen zu Stuttgarts perfektem CL-Auftakt

Der VfB Stuttgart hat sich gegen Slovan Bratislava mit 3:0 durchgesetzt.
VonFabian Küpper
Dreimal durften die Stuttgarter gegen Bratislava jubeln
Dreimal durften die Stuttgarter gegen Bratislava jubeln | JOE KLAMAR/GettyImages

Der VfB Stuttgart brauchte ein bisschen, um in der neuen Saison anzukommen. In der Bundesliga gingen drei der ersten vier Spiele verloren, doch Panik bekam im Ländle niemand. Am Wochenende gelang beim SC Paderborn der zweite Saisonsieg, der anscheinend ordentlich Rückenwind für die Champions League gab.

Dort waren die Stuttgarter beim slowakischen Meister Slovan Bratislava gefordert – und erledigten ihre Aufgabe gegen das Team vom ehemaligen Weltklasse-Mittelfeldspieler Yaya Touré perfekt. 3:0 hieß es am Ende, wobei auch Deniz Undav endlich sein erstes Saisontor erzielte. Dementsprechend ausgelassen war die Stimmung beim VfB.


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VfB auf dem richtigen Weg

"Es ist aus meiner Sicht ein hochverdienter Sieg. Und das ist nicht selbstverständlich in der Champions League. Hier musst du erst einmal deine Aufgabe erfüllen. Wir sind froh über den zweiten Sieg in Folge zu Null nach dem Bundesligaerfolg in Paderborn (...)", freute sich Cheftrainer Sebastian Hoeneß.

Josha Vagnoman ergänzte: "Ich glaub, wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel hingelegt und nehmen verdient die drei Punkte mit. Wir waren in allen Belangen überlegen – und haben das zum größten Teil super gemacht. Die Null steht, drei Tore gemacht – besser geht es kaum."

Undav froh, Prömel warnt

Deniz Undav wiederum war froh, dass sein Knoten endlich geplatzt ist. Vielleicht kommt der 29-Jährige jetzt zurück zu der Top-Form, die er in der letzten Saison hatte. "Natürlich ist mein Tor befreiend. Es ist immer schön, zu treffen – nach einer Durststrecke von, ich glaub’, sieben, acht Spielen, wieder ein Tor gemacht zu haben, das fühlt sich gut an. Aber im Endeffekt ist es wichtig, dass wir gewonnen haben. Ich bin ein Teamplayer. Ich hab's immer gesagt: Solange wir Spiele gewinnen, muss ich nicht treffen", sagte Undav im Anschluss.

Doch viel Zeit zum ausruhen gibt es nicht. Am Wochenende steht eine schwierige Partie gegen den Hamburger SV an, weshalb Grischa Prömel den Blick schon wieder nach vorne richtet: "Wir freuen uns auf jede Mannschaft, die kommt. Klar, Champions League ist ein besonderer Wettbewerb und jetzt geht's in die Crunch-Time. Wir haben alle drei Tage ein Spiel. In drei Tagen steht Hamburg an. Deswegen: Arg viel Zeit haben wir nicht."


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