Beförderung weiter ausstehend: Köln-Zweifel gegenüber Kessler?
Von Yannik Möller

Eine Beförderung von Thomas Kessler, vom Sportdirektor zum neuen Sportgeschäftsführer, war beim 1. FC Köln nicht nur ein ganz offenes Thema. Es war sogar eine Forderung des neugewählten Vorstands und damit sogar eine Art Versprechen auch an den 39-Jährigen selbst.
Doch nennenswerte Fortschritte scheint der Effzeh in dieser Angelegenheit noch nicht gemacht zu haben. Wie der kicker berichtet, herrschen beim Aufsteiger intern durchaus Zweifel vor, ob Kessler für diese Position bereits geeignet ist. Dabei ist offenbar vor allem die noch fehlende Erfahrung in der Sportgeschäfsführung ein Faktor. Bislang war der gebürtige Kölner nur als Sportdirektor und zuvor 'Leiter Lizenzbereich' tätig.
Ein weiteres Hindernis ist laut dem kicker die Gehaltsfrage. Die Verantwortlichen sind demnach nicht gewillt, das aktuelle Gehalt von Kessler parallel zur Beförderung im Amt auch nach oben anzupassen. Anscheinend gibt es unterschiedliche Ansichten, wie hoch das Salär steigen sollte. Grundsätzlich würde hier wohl eine Einigung zu erzielen sein, sodass die Gehaltsfrage kein allzu bedeutsames Kriterium ist. Nichtsdestotrotz passt es ins Bild einer Lage, die das Magazin als festgefahren bezeichnet.
Der kicker verweißt auch auf die Aussagen von Effzeh-Vizepräsident Ulf Sobek im Gespräch mit dem Express, dem Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau. Dabei hatte er zwar von einem "guten Austausch" gesprochen, auf die Frage, ob es aber schlussendlich auch auf einen externen Kandidaten für den Posten des Sportgeschäftsführers hinauslaufen könnte, betont: "Theoretisch natürlich ja." Diese Frage stelle sich zwar momentan nicht, so Sobek weiter, doch ein glasklares Bekenntnis zu Kessler inklusive eines zeitnahen Durchbruchs sieht anders aus.
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