Bayerns härtester Gegner? Kompany äußert Sorgen
Von Franz Krafczyk

In der Bundesliga ist der FC Bayern nach wie vor ungeschlagen. Von der Tabellenspitze werden die Münchner nicht mehr zu verdrängen sein. Alles andere wäre eine faustdicke Überraschung – auch wenn nun scheinbar sogar außermenschliche Kräfte gegen den Rekordmeister arbeiten.
Dayot Upamecano fiel im Champions-League-Spiel unter der Woche gegen Saint-Gilloise (2:0) erkrankt aus und wird auch am Samstag (15:30 Uhr) gegen den FC Augsburg nicht mit dabei sein. Bei den Bayern herrscht nun die Sorge, dass sich das Virus innerhalb der Mannschaft ausbreiten könnte.
"Wenn ein Virus in die Kabine kommt, habe ich Angst. Ich hoffe, niemand wird ausfallen."
- Vincent Kompany
"Upa ist krank. Er fällt leider aus", verkündete Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz am Freitag. "Schauen wir, wer noch fehlen wird. Ansonsten fehlt niemand aus physischen Gründen. Aber wenn ein Virus in die Kabine kommt, habe ich Angst. Ich hoffe, niemand wird ausfallen. Aber Upa wird noch ein paar Tage im Bett sein."
Zuletzt hatten die Münchner Glück im Unglück, schließlich fielen aus ähnlichen Gründen zuletzt auch Alphonso Davies und Sacha Boey aus. Es konnte aber verhindert werden, dass sich ihre Erkrankungen in der Kabine ausbreiteten.
Bleibt zu hoffen, dass es dabei bleibt und Upamecano schnell wieder fit wird. Schließlich stehen bis zur Länderspielpause in März noch mehrere englische Wochen an. Immerhin: Beim letzten Vorrundenspiel der Champions League bei der PSV Eindhoven (Mittwoch, 21 Uhr) wird Kompany rotieren können, schließlich stehen die Bayern nach dem Sieg gegen Saint-Gilloise bereits sicher im Achtelfinale des Wettbewerbs.
Frische Kräfte werden die Münchner spätestens Mitte Februar gut gebrauchen können, wenn es im DFB-Pokal gegen RB Leipzig um den Einzug ins Halbfinale geht. Doch auch in der Bundesliga werden die Bayern – trotz ihres komfortablen Vorsprungs von elf Punkten – mit Sicherheit keinen Punkt herschenken.
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