Bayern-Verteidiger war fit: Warum fehlte Kim im Kader gegen Hoffenheim?

Beim FC Bayern schaffte es Min-jae Kim gar nicht erst in den Spieltagskader. Max Eberl erklärte die Entscheidung von Vincent Kompany.
Min-jae Kim
Min-jae Kim / picture alliance/GettyImages
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Es kommt auch beim FC Bayern nicht allzu häufig vor, dass der ganze Kader für ein Spiel fit und einsatzbereit zur Verfügung steht. Am Sonntag, zum 5:1-Heimsieg über die TSG Hoffenheim, war das jedoch der Fall. Dementsprechend musste Vincent Kompany entscheiden, wer es schlussendlich nicht ins Aufgebot für das Topspiel gegen den Tabellendritten schafft.

Dabei traf es auch Min-jae Kim - und damit einen Spieler, der erst vor zweieinhalb Jahren für immerhin 50 Millionen Euro verpflichtet wurde.

Kim-Ausschluss schlichtweg Teil "der Kaderzusammenstellung"

Einen besonderen Hintergrund für die Entscheidung gegen den 29-jährigen Innenverteidiger gab es derweil nicht. "Es wird nicht die Entscheidung für die nächsten Spiele per se sein", erklärte Max Eberl nach dem Spiel den Entschluss von Kompany (via Sport1). "Da wird es ein Stück weit eben auch eine Rotation geben, wenn alle gesund bleiben. Aber es zeigt ja erstmal, dass wir alle gesund haben und so weit sind, dass arrivierte Spieler vielleicht auch mal nicht dabei sind."

Der Ausschluss von Kim sei demnach auch ein Teil "der Kaderzusammenstellung" gewesen, so Eberl weiter. "Was hast du im Spiel vor? Was möchtest du haben? Was brauchst du auf dem Platz vielleicht?", seien dabei Fragen, die beantwortet werden müssten.

In diesem Fall habe es einen Innenverteidiger getroffen, weil mit Hiroki Ito (zur 63. für Jonathan Tah eingewechselt) bereits ein insgesamt dritter zentraler Abwehrspieler dabei war und mit Konrad Laimer noch ein weiterer Defensivspieler.

Wenngleich es nur ein einziges Spiel war, so dürfte es doch ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl für Kim sein: Stehen alle Alternativen zur Verfügung, ist er durchaus einer der ersten, die Kompany gar nicht erst in den Kader beruft. Bereits im vergangenen Sommer gab es anhaltende Gerüchte um einen möglichen Abgang des Südkoreaners. Zur nächsten Saison, dafür braucht es wohl keine Glaskugel, dürfte eine Trennung insbesondere bei erfolgter Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano erneut zum konkreten Thema werden.


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