Ein bisschen hat es dann doch gedauert, bis ein Abnehmer für Bryan Zaragoza gefunden wurde. Der Flügelspieler, der beim FC Bayern längst keine Rolle mehr spielt, ist für die angelaufene Saison in die spanische La Liga zu Espanyol Barcelona ausgeliehen.
Ungeachtet seines noch bis 2029 gültigen Vertrags bei den Münchenern, ist kaum mehr davon auszugehen, dass Zaragoza nochmal für den deutschen Rekordmeister aufspielen wird. Vor diesem Hintergrund wurde bei der Leihe zum katalanischen Klub auch eine Kaufpflicht installiert, die allerdings nur unter bestimmten Bedingungen greift.
Zwei Bedingungen: So wird aus der Kaufoption eine Kaufpflicht
Der Mundo Deportivo zufolge gibt es zwei solcher Bedingungen. Zum einen muss Espanyol Barcelona die Klasse halten und in der La Liga bleiben. Zum anderen muss der 25-Jährige auf mindestens 20 Einsätzen über eine Dauer von 45 Minuten kommen. Dabei scheint es unerheblich zu sein, ob es sich um Startelf-Einsätze oder Einwechslungen handelt. Solange ein einziger Einsatz mindestens 45 Minuten lang andauert, zählt er.
Wenn die Kaufpflicht greift, wird Zaragoza einen Fünfjahresvertrag bei seinem derzeitigen Leihklub unterschreiben. Der FC Bayern wiederum bekäme noch eine Ablösesumme von acht Millionen Euro gezahlt. Die gleiche Summe gilt derweil für die Kaufoption, die auch dann aktiviert werden kann, wenn aus ihr keine Pflicht wird.
Weitere Nachrichten rund um den FC Bayern:
