Der Name Kerim Alajbegovic taucht immer häufiger auf den Zetteln europäischer Topklubs auf. Wie die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport berichtet, beobachten unter anderem der FC Bayern München, Juventus Turin und AC Mailand die Entwicklung des 18-jährigen Offensivspielers genau. Der Youngster steht aktuell bei RB Salzburg unter Vertrag und sorgt dort in mehreren Wettbewerben für Aufmerksamkeit.
Als der gebürtige Kölner Bayer 04 Leverkusen im vergangenen Sommer verließ und für rund zwei Millionen Euro nach Österreich wechselte, ging der Transfer im Trubel des Sommermarkts noch weitgehend unter. Inzwischen hat sich das Bild deutlich verändert. Der technisch starke Flügelspieler gehört in Salzburg zu den spannendsten Nachwuchsspielern im Kader und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer festen Größe.
Das unterstreichen auch seine Statistiken. In der österreichischen Admiral Bundesliga kommt der Außenspieler in 17 Einsätzen auf sieben Tore und zwei Vorlagen. Auch in der Europa League konnte der Bosnier in dieser Saison zwei Tore und einen Assist beisteuern.
Bayer Leverkusen besitzt Rückkaufoption
Trotz des wachsenden Interesses aus Europa ist ein kurzfristiger Wechsel zu einem Topklub jedoch unwahrscheinlich. Der Grund liegt in der Vertragsgestaltung beim Abgang aus Leverkusen. Die Werkself sicherte sich beim Verkauf eine Rückkaufoption, mit der der Bundesligist den Offensivspieler für rund acht Millionen Euro zurückholen kann.
Laut der Gazzetta dello Sport gilt es als sehr wahrscheinlich, dass Leverkusen diese Option nach der laufenden Saison ziehen wird. Auch mehrere deutsche und österreichische Medien berichteten bereits, dass der Klub intern weiterhin großes Vertrauen in das Talent besitzt.
Zukunftsprojekt Offensive: Leverkusen plant mit Alajbegovic
Bei Bayer 04 Leverkusen gilt Kerim Alajbegovic weiterhin als wichtiger Baustein für die Zukunft. Auch wenn ihm der endgültige Durchbruch beim ersten Anlauf noch nicht gelang, war man intern stets von seinem Potenzial überzeugt. Der Wechsel zu RB Salzburg sollte ihm vor allem Spielpraxis und internationale Erfahrung verschaffen.
Sollte sich seine Entwicklung weiter so positiv gestalten, könnte der Offensivspieler in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der Bundesliga einnehmen. Gemeinsam mit Ibrahim Maza könnte Alajbegovic perspektivisch eines der jüngsten, dynamischsten und gefährlichsten Offensivduos der Liga bilden.
Für Leverkusen wäre die Rückkaufoption damit nicht nur ein strategischer Vorteil, sondern auch die Chance, einen weiteren Rohdiamanten im eigenen System zu formen – vielleicht mit einer Strahlkraft, die eines Tages an Florian Wirtz erinnert.
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