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Bayern-Comeback im Pokalfinale! Neuer über Berlin, PSG und die eigene Zukunft

Manuel Neuer fiebert der Rückkehr ins DFB-Pokalfinale entgegen, freut sich auf den "heißen Tanz" gegen PSG – und spricht über seine Zukunft.
Manuel Neuer freut sich über die Rückkehr ins Berliner Olympiastadion
Manuel Neuer freut sich über die Rückkehr ins Berliner Olympiastadion | S. Mellar/GettyImages

Der FC Bayern München hat am Mittwochabend in Leverkusen den nächsten Schritt auf der Triple-Jagd gemacht. Nachdem am vergangenen Wochenende die 35. deutsche Meisterschaft vorzeitig perfekt gemacht werden konnte, haben die Bayern auch die Rückkehr ins Pokalfinale geschafft.

Sechs lange Jahre musste der Rekordpokalsieger auf ein Comeback zum Endspiel im Berliner Olympiastadion warten. Beim 2:0-Sieg über Bayer 04 ließen die Münchner im Halbfinale kaum etwas anbrennen und dominierten die Werkself vor allem in der ersten Halbzeit nach Belieben.

Entsprechend ruhig war der Arbeitstag auch für Manuel Neuer. Der FCB-Kapitän wurde kaum geprüft, war allerdings in der 52. Minute bei einem Schuss von Bayer-Flügelstürmer Nathan Tella stark zur Stelle und hielt somit die 1:0-Führung durch Harry Kane fest. In der Nachspielzeit erhöhte dann noch Luis Diaz auf 2:0.


Leverkusen 0-2 FC Bayern: Die Highlights im Video


Neuer über Pokalfinale: "Immer etwas Besonderes"

"Ich habe Berlin auf jeden Fall vermisst. Es waren immer herausragende Spiele dort und es ist ein besonderer Tag für den ganzen Verein. Wir freuen uns, dass wir da im DFB-Pokalfinale dabei sind", freute sich der 40-Jährige nach dem Spiel am ZDF-Mikro.

Bei Sky fügte Neuer hinzu: "Für jemanden, der weiß, wie besonders dieses Spiel ist, hat es mich genervt. Jetzt haben wir die Chance gehabt und sie genutzt. Ich glaube, der Pokal ist für uns alle was Besonderes. Das Finale hat immer einen besonderen Flair."

Am 23. Mai kann Neuer nun seinen siebten DFB-Pokal gewinnen. "Das wird nicht langweilig. Jetzt kommt es noch auf den Gegner an, ob es Stuttgart oder Freiburg ist. Die Stadt ist ganz besonders und wird sicher rot-weiß sein, das muss man dann erst mal auseinanderhalten können müssen. Ich denke, dass diese Tage und Finals immer etwas Besonderes haben."

Duelle gegen PSG: "Das wird ein heißer Tanz"

"Ich glaube, keiner freut sich, in dieser Verfassung gegen den FC Bayern zu spielen."
Neuer über das CL-Halbfinale (Sky)

Eine Woche später (30. Mai) könnte indes das nächste große Endspiel warten. Dann steigt in Budapest das Finale der Champions League. Die Bayern müssen davor aber noch Titelverteidiger PSG aus dem Weg räumen und würden dann auf Arsenal oder Atletico treffen.

Neuer wurde gefragt, ob er PSG als beste Mannschaft in Europa betrachte. "Das kann man nicht sagen. Der FC Arsenal gehört sicher auch dazu", merkte Neuer an und blickte auf die Duelle mit den Parisern voraus: "Ich glaube, das wird ein sehr schwieriges Spiel. Wir sind auch sehr gut gestartet in Paris in der Ligaphase. Dann waren wir leider in Unterzahl und mussten hart kämpfen. Aber wir müssen gut aufgelegt sein, diese Mentalität aus der ersten Halbzeit haben. Ich glaube, keiner freut sich, in dieser Verfassung gegen den FC Bayern zu spielen. Aber wir wissen, was PSG kann, was sie für einen Fußball spielen. Das wird ein heißer Tanz."

Neuer lässt Zukunft weiter offen – "Im Moment macht es sehr viel Spaß"

Und natürlich war auch am Mittwochabend Neuers Zukunft ein Thema. Vor dem Rückspiel gegen Real Madrid hatte er angekündigt, zeitnah eine Entscheidung treffen zu wollen. Klar ist, dass es allein am 40-Jährigen liegt, ob er im Sommer Schluss macht oder noch einmal um ein Jahr beim FCB verlängert.

"Ihr könnt mich jetzt locken, aber ich werde nichts verkünden. Im Moment schaut es gut aus, es macht Spaß, wir sind in allen Wettbewerben gut dabei", meinte Neuer lediglich und lässt damit weiter Raum für Spekulationen.

An Titeln und einem möglichen Triple wolle Neuer seine Entscheidung derweil nicht festmachen. Das hatte er ebenfalls vor dem Real-Rückspiel betont.

Dass es "im Moment sehr viel Spaß" macht, lässt zumindest die Vermutung zu, dass Neuer noch ein Jahr dranhängt.


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