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Bayers Streichliste: Diese 5 Spieler sollten im Sommer gehen

Wir zeigen, wie die Werkself den im vergangenen Sommer eingeleiteten Umbruch weiter vorantreiben sollte.
Fernando Carro und Simon Rolfes versuchen einen neuen Meisterkader zu bauen
Fernando Carro und Simon Rolfes versuchen einen neuen Meisterkader zu bauen | Jörg Schüler/GettyImages

Bei Bayer 04 Leverkusen steht im kommenden Sommer eine richtungsweisende Transferphase bevor. Nachdem Geschäftsführer Fernando Carro das ursprünglich ausgegebene Ziel, den FC Bayern im Meisterschaftskampf anzugreifen, auf 2028 oder 2029 verschoben hat, richtet sich der Fokus nun auf eine nachhaltige Kaderplanung.

Um die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen, benötigt die Werkself kluge Entscheidungen auf dem Transfermarkt. Während auf einigen Schlüsselpositionen gezielt Verstärkungen gefragt sind, gilt es gleichzeitig, durch ausgewählte Verkäufe Platz im Kader zu schaffen. Wir zeigen, von welchen Spielern sich Leverkusen in diesem Zuge trennen sollte.

1. Jonas Hofmann

Jonas Hofmann
Jonas Hofmann | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Vertrag bis: 2027

Jonas Hofmann spielte nach seinem Wechsel 2023 eine wichtige Rolle in Leverkusens Double-Saison, hat seitdem jedoch an Bedeutung verloren und kam zuletzt meist nur noch als Rotationsspieler zum Einsatz. Zwar zeigt der Routinier weiterhin solide Leistungen, doch mit Blick auf die kommende Saison sprechen mehrere Faktoren für einen Abschied:

Hofmann wird im Sommer 34, die Werkself ist auf seiner Position mit Talenten wie Malik Tillmann, Ibrahim Maza sowie den zurückkehrenden Youngsters Franis Onyeka und Kerim Alajbegovic überbesetzt und benötigt Spielraum für deren Entwicklung. Zudem könnte Leverkusen sein Jahresgehalt gezielter in die Zukunft des Kaders investieren.

2. Mark Flekken

Mark Flekken
Mark Flekken | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Vertrag bis: 2028

Mark Flekken kam im Sommer für rund elf Millionen Euro als neue Nummer eins nach Leverkusen, konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen und leistete sich wiederholt folgenschwere Fehler. Nach seiner Knieverletzung zum Jahresbeginn überzeugte Ersatzmann Janis Blaswich mit konstant starken Leistungen, wodurch früh eine Torwartdiskussion entstand. Flekken erhält nach seiner Rückkehr zwar wieder das Vertrauen, doch Zweifel sind angebracht.

Für die Werkself muss klar sein: Auf dieser Position braucht es einen verlässlichen Rückhalt. Ein Verkauf Flekkens im Sommer erscheint daher sinnvoll, um die Torwartfrage neu zu adressieren.

3. Victor Boniface

Victor Boniface
Victor Boniface | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Vertrag bis: 2029

Victor Boniface kam 2023 für rund 22 Millionen Euro nach Leverkusen und überzeugte zunächst mit starken Leistungen, ehe ihn erneut Verletzungen zurückwarfen. Seine Anfälligkeit bleibt das zentrale Problem: Ein Wechsel zur AC Milan scheiterte im vergangenen Sommer am Medizincheck. Aktuell fällt er während seiner Leihe zu Werder Bremen erneut mit einer Knieverletzung aus.

Angesichts seines Jahresgehalts von rund fünf Millionen Euro und der Konkurrenz durch Patrik Schick sowie Christian Kofane erscheint ein Verkauf im Sommer trotz seines Potenzials als unausweichlich.

4. Eliesse Ben Seghir

Eliesse Ben Seghir
Eliesse Ben Seghir | Gualter Fatia/GettyImages

Vertrag bis: 2030

Ben Seghir sollte die Lücke im Offensivbereich langfristig schließen, konnte die hohen Erwartungen nach seinem 32-Millionen-Wechsel von der AS Monaco im vergangenen Sommer jedoch bislang nicht erfüllen. Der 21-Jährige kam meist nur als Joker zum Einsatz und wurde zudem immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.

Aufgrund der starken Konkurrenz in der Offensive fehlt ihm aktuell die Perspektive in Leverkusen. Eine Leihe im Sommer, um Spielpraxis zu sammeln und wieder in Rhythmus zu kommen, erscheint daher als sinnvollste Lösung.

5. Nathan Tella

Nathan Tella
Nathan Tella | Jörg Schüler/GettyImages

Vertrag bis: 2028

Auch Nathan Tella gehörte zur Meistermannschaft 2023/24, nachdem er für rund 23 Millionen Euro aus Southampton verpflichtet worden war. Bereits unter Xabi Alonso pendelte er zwischen Startelf und Jokerrolle. Unter Hjulmand wurde er zusätzlich durch mehrere Verletzungen zurückgeworfen, dennoch absolvierte der 26-Jährige in dieser Saison kein einziges Pflichtspiel über die volle Distanz.

Mit einem Marktwert von rund 15 Millionen Euro könnte Tella der Werkself im Sommer womöglich letztmals eine zweistellige Ablöse einbringen – viel Geld für einen Ergänzungsspieler, das Rolfes gezielt in neue Verstärkungen für ein künftiges Meisterteam investieren könnte.

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