Schmerzhafter Bayer-Abgang? Spanischer Topklub lockt García
Von Franz Krafczyk

Mit der Verpflichtung von Aleix García gelang Bayer 04 Leverkusen im Sommer 2024 ein echter Glücksgriff. Der Spanier etablierte sich nach seinem 18-Millionen-Euro-Transfer sofort im zentralen Mittelfeld der Werkself und ist dort spätestens nach dem Abschied von Granit Xhaka nicht mehr wegzudenken.
Nach den zahlreichen Starabgängen im Sommer wurde Garcías Wert für Leverkusen noch größer. Doch mit dem bisherigen Saisonverlauf dürfte auch der 28-Jährige kaum zufrieden sein. Obwohl sich Bayer nach der Übernahme durch Kasper Hjulmand zwischenzeitlich gefangen hatte, verlor der Vizemeister zum Jahresstart alle drei Pflichtspiele. In der Bundesliga rutschte Leverkusen auf den sechsten Tabellenplatz ab und in der Champions League muss nach der 0:2-Niederlage bei Olympiakos Piräus sogar um die Playoffs gebangt werden.
Interesse aus Madrid: Geht García für 20 bis 25 Millionen?
Für García würde sich daher auch mit Blick auf die WM 2026 ein Wechsel zu einem erfolgreicheren Klub anbieten. Passend dazu scheint es nun sogar Interesse aus dessen Heimatland zu geben. Wie die spanische Sportzeitung AS berichtet, steht García auf der Kandidatenliste von Atlético Madrid.
Die Rojiblancos suchen derzeit nach einer Verstärkung fürs Mittelfeldzentrum und könnten sich bei García melden. Aus Deutschland sei zu hören, dass der spanische Nationalspieler für eine Ablöse zwischen 20 und 25 Millionen nach Madrid wechseln könnte und diesem Schritt nicht abgeneigt wäre.
Atlético hat auch Ederson auf der Liste
Trotz des Vertrags bei Bayer bis 2029 könne ein Transfer von García schon in diesem Winter über die Bühne gehen. Allerdings ist der Leverkusener nicht der einzige Mittelfeld-Kandidat von Atético: Sportdirektor Mateu Alemany soll derzeit mit Alatanta Bergamo über einen Transfer von Ederson verhandeln.
Das Problem beim Brasilianer könnte jedoch der Preis darstellen: Der Serie-A-Klub verlangt wohl eine stolze Ablöse von 50 Millionen Euro für Ederson. García wäre im Vergleich zu ihm wohl deutlich günstiger zu haben. Die genannen 20 bis 25 Millionen Euro würden für Atlético keine große Hürde darstellen.
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