Fehlstart droht: Erik ten Hag schon unter Druck

Bayer Leverkusen muss nach der Auftaktniederlage liefern, sonst könnte es für Erik ten Hag schon ungemütlich werden.
Erik ten Hag muss liefern
Erik ten Hag muss liefern / Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages
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Bayer 04 Leverkusen ist recht holprig in die Saison gestartet. Der 4:0-Sieg im DFB-Pokal gegen Sonnenhof Großaspach war nicht so souverän, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Dazu gab es zum Bundesliga-Auftakt eine völlig überraschende Heimpleite gegen die TSG Hoffenheim.

Laut Bild-Angaben muss der neue Trainer Erik ten Hag nun liefern, denn sollte es am Wochenende gegen den kriselnden SV Werder Bremen einen weiteren Rückschlag geben, dann würde eine Trainerdiskussion starten. "Bei einer Pleite wackelt er", so das Boulevardblatt deutlich über ten Hag.

Die Ausrede, dass ten Hag in diesem Sommer einen riesigen Umbruch im Kader moderieren muss, gelte unterm Bayerkreuz nicht. Intern sei man demnach der Meinung, dass der Kader stark genug sei, um vorne mitzuspielen - viele Transfers hin oder her. Von ten Hag werde gefordert, "eine Gewinner-Mannschaft mit einer klaren Spielidee zu formen". 

Eben diese Spielidee ließ die Werkself zuletzt vermissen. "Wir können viele Sachen besser machen. Gegen Hoffenheim hat die Dynamik gefehlt. Daran haben wir gearbeitet. Das müssen wir umsetzen", so ten Hag, der sich auch bewusst ist, dass der Druck schon steigt: "Wir müssen gewinnen, das ist klar."

Gleichzeitig betonte der Niederländer auch, dass er "kein Harry Potter" sei. Sprich: Zaubern kann er nicht! "Es gibt mal Schritte vorwärts, mal einen Rückschritt. Das haben wir vorige Woche erlebt." Nun sollte es dringend wieder Schritte vorwärts geben.


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