Wäre es nach dem FC Arsenal gegangen, wäre Jarell Quansah nach nur einem Jahr wieder zurück in die englische Premier League gewechselt. Nur eine Saison nachdem Bayer Leverkusen rund 35 Millionen Euro an den FC Liverpool für die Dienste des heute 23-jährigen Innenverteidigers bezahlt hatte, wollten sich die Gunners mit ihm verstärken.
Der FC Arsenal schien sogar dazu bereit, die im Vorjahr von Leverkusen bezahlte Ablösesumme nahezu zu verdoppeln. Wie Sky berichtet, hatte der amtierende englische Meister ein mündliches Angebot in Höhe von 60 Millionen Euro abgegeben. Weitere fünf Millionen Euro wären als Bonuszahlung zu erreichen gewesen, sodass es ein Gesamtpaket von 65 Millionen Euro war.
Leverkusen hat jedoch abgelehnt und Quansah als unverkäuflich bezeichnet. Der inzwischen sechsfache Nationalspieler kam für England auch bei der Weltmeisterschaft zum Einsatz und konnte sich bei der Werkself sehr schnell als wichtiger Stammspieler etablieren. In Kombination mit einem noch bis 2030 gültigen Vertrag gab es auch keinerlei Verkaufsdruck.
Arsenal hat sich nach der Absage des Bundesligisten für Ezri Konsa als Alternative entschieden. Der 28-jährige Abwehrspieler kommt vom Liga-Konkurrenten Aston Villa und soll laut The Athletic ebenfalls um die 60 Millionen Euro kosten. Leverkusen wird der Meinung sein, dass Quansah über die nächsten Jahre eine mindestens ebenso hohe Ablösesumme einbringen wird und dass das diesjährige Arsenal-Angebot keine Ausnahme war.
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