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Leverkusen hechelt CL-Rängen hinterher: Diese Zahlen machen Sorgen

Die Mannschaft von Kasper Hjulmand gilt zurzeit nicht als Favorit auf die Qualifikation für die Champions League.
Kasper Hjulmand
Kasper Hjulmand | DeFodi Images/GettyImages

Der sehr frühe Trainerwechsel hat bei Bayer Leverkusen eine unruhige und unbeständige Saison eingeleitet. So nachvollziehbar die Trennung von Erik ten Hag auch gewesen sein mag, so konnte sich die Mannschaft natürlich nicht bestmöglich auf die Spielzeit vorbereiten. Dennoch muss Kasper Hjulmand mit der klaren Erwartungshaltung umgehen, sich wieder für die Champions League zu qualifizieren.

Dass der Tabellensechste dieser Zielsetzung bislang hinterher hechelt, scheint deutliche Gründe zu haben. Wie die Bild berichtet, ist Leverkusen zurzeit die schwächste Mannschaft der aktuellen Top-Sechs der Bundesliga, wenn es um die intensiven Läufe und die Sprints geht.

Der Vergleich: Die Werkself zieht im Schnitt 633 intensive Läufe auf 90 Minuten. Während die TSG Hoffenheim sogar satte 755 vorzuweisen hat, liegen auch der BVB (714) und der FC Bayern (718) deutlich vor der Hjulmand-Truppe. Auch die 152 Sprints pro Spiel liegen unter den Werten der Konkurrenz, die zuweilen 20 bis 30 Sprints mehr vorzuweisen haben.

Natürlich sind nicht nur Läufe spielentscheidend, aber doch durchaus ein guter Indikator dafür, wie intensiv und schnell das eigene Spiel ausfällt. Und in beiden Kategorien zieht Leverkusen gegenüber den Konkurrenten den (teils deutlich) Kürzeren.


Die aktuelle Ausgangslage in der Tabelle

Platz und Verein

Tordifferenz

Punkte

3. VfB Stuttgart

56:36 (+20)

53

4. RB Leipzig

53:35 (+18)

50

5. TSG Hoffenheim

54:39 (+15)

50

6. Bayer Leverkusen

52:36 (+16)

46


Kennzahlen sprechen bislang nicht für ein letztes Aufbäumen der Werkself

Ebenfalls ein Problem: Leverkusen hat im Top-Sechs-Vergleich die meisten Standard-, Fernschuss und auch Kopfball-Gegentore hinnehmen müssen. Auch die Verwertung der Großchancen, die bei 44 Prozent liegt, bedeutet die schwächste Ausbeute.

Abseits der individuellen Qualität der Spieler, die zuweilen die Spiele zu entscheiden weiß, spricht derzeit also nicht viel dafür, dass sich die Werkself noch unter den Top-Vier platzieren kann. Dafür bräuchte es über die letzten Wochen nochmal einen größeren Push. Doch ausgerechnet im Saison-Endspurt muss die Mannschaft mit den wenigsten Sprints der Spitzengruppe überzeugen.

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