Karim Adeyemi und Anthony Gordon sind beim FC Barcelona schon da. Doch bis auf die beiden Flügelstürmer, die den Angriff der Blaugrana aufpolstern, ist in puncto Transfers nichts weiteres Handfestes passiert.
Zwar buhlt Barça aggressiv um Julian Alvarez, doch laut The Athletic wird man im Klub immer pessimistischer bezüglich einer Verpflichtung, was auch an der Weigerung Atléticos liegt, irgendeinen Kompromiss in den Verhandlungen einzugehen.
Auf der anderen Seite stocken wiederum die Verkäufe. Die Leihe von Marc-André Ter Stegen zu Ajax Amsterdam ist immer noch nicht in trockenen Tüchern (90min berichtete). Für den aktuell größten Ärger in der katalanischen Hauptstadt sorgt allerdings Frenkie de Jong.
De Jongs schlimmer Sommer
Der Niederländer laboriert an einem Innenbandriss im rechten Knie, soll allerdings vorerst nicht operiert werden. Für Ärger sorgt vor allem die Art, wie sich de Jong diese Verletzung zugezogen hat.
Laut The Athletic zog er sich die Verletzung nämlich während der Weltmeisterschaft zu, spielte allerdings trotz der Beschwerden mehrere Partien und verschlimmerte so die Situation.
De Jong selbst erklärte auf seinen Social-Media-Kanälen, dass die Verletzung zunächst als nicht allzu schwerwiegend eingestuft worden sei, weshalb er weiter spielte. Erst bei seiner Rückkehr nach Barcelona sei bei weiteren Untersuchungen der Bänderriss festgestellt worden.
Die große Chance für Bernal
"Es fällt mir schwer, mitanzusehen, wie mein Engagement für den Verein aufgrund falscher Berichte in Frage gestellt wird“, sagte de Jong in seinem Statement und ergänzte: "Fußball ist mein Ein und Alles, und ich habe für den FC Barcelona und meine Nationalmannschaft stets alles gegeben."
Den Katalanen wird er nun jedoch erstmal fehlen, wenngleich ein Wechsel trotz des Ärgers wohl kein Thema ist. Die freigewordenen Minuten will Barça dabei auch durch keinen externen Transfer auffangen, sondern durch die vereinseigenen Talente.
The Athletic mutmaßt, dass vor allem Marc Bernal der große Nutznießer von de Jongs Verletzung sein könnte. Der 19-Jährige hat sich in den letzten zwei Jahren enorm gesteigert und gilt bei den Katalanen als Langzeitlösung auf der Sechs. Seine Zeit könnte nun schneller kommen als gedacht.
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