Bereits Anfang Mai hatte Transfer-Guru Fabrizio Romano berichtet, dass Ansu Fati über den Sommer hinaus für die AS Monaco auflaufen wird, "wenn letzte Vertragsdetails mit dem 23-Jährigen geklärt sind". Romano gab nun ein weiteres Update: Demnach ist die Zukunft des 23-Jährigen endgültig entschieden.
Der einst als Mega-Juwel gefeierte Flügelstürmer war im vergangenen Sommer nach einem enttäuschenden Jahr unter Hansi Flick bei Barça verliehen worden. Die AS Monaco sicherte sich dabei auch eine Kaufoption in Höhe von elf Millionen Euro. Diese wird der Tabellensiebte der abgelaufenen Ligue-1-Saison ziehen. Der Plan im Fürstentum mit Fati hat sich auch unter dem neuen Trainer Felipe Luis nicht geändert.
11 Mio. Euro und Weiterverkaufsbeteiligung für Barça
Barça erhält im Gegenzug eine Weiterverkaufsbeteiligung für das Eigengewächs. Dem Vernehmen nach besitzen die Katalanen zudem auch noch eine Rückkaufoption in Höhe von 28 Millionen Euro.
In seiner ersten Saison in Frankreich kam Fati in 25 Ligue-1-Spielen zum Einsatz und erzielte dabei starke elf Tore. Nachdem sein geschätzter Marktwert vor dem Leih-Deal zwischenzeitlich von einst 80 auf fünf Millionen Euro abgstürzt war, hat sich dieser mit nun 15 Millionen Euro wieder etwas erholt.
Barça vor kostspieligem Sommer
Für seinen Jugendklub Barça dürfte der feste Verkauf von Fati ein hoch willkommener Geldregen sein. Die Katalanen wollen in diesem Sommer kräftig investieren, um 2027 endlich wieder die Champions League gewinnen zu können. Dafür wurde bereits Anthony Gordon von Newcastle United verpflichtet. Die Ablöse für den Angreifer kann durch Boni auf über 80 Millionen Euro anwachsen.
Noch teuerer wäre Wunschstürmer Julian Alvarez, auch wenn sich Atletico aggressiv gegen einen Verkauf sträubt. Für den Argentinier würden wohl rund 100 bis 120 Millionen Euro fällig werden. Ablösefrei kommen soll dagegen Bernardo Silva.
So oder so: Barça wird in diesem Sommer hohe Ausgaben haben. Finanziert werden können soll das dank der vergangenen Transferfenster, in denen man sich eher zurückhielt. Und der Tatsache, dass man in La Liga wieder zur 1:1-Regel zurückkehren wird. Damit können die Katalanen wieder die volle Einnahmen-Summe in eigene Ausgaben stecken. Wichtig wird für die Blaugrana aber sicher auch, Einnahmen durch Spielerverkäufe zu generieren. Fatis endgültiger Abschied ist ein lukrativer Anfang.
