Fünftes Pflichtspiel, fünfter Sieg – und zum vierten Mal fünf Tore erzielt. Zu behaupten, dass der FC Barcelona gut in die neue Saison gestartet ist, wäre eine Untertreibung.
Beim 5:1-Sieg gegen Feyenoord Rotterdam zeigte das Team von Hansi Flick abermals seine gesamte Klasse und demonstrierte, dass man auch ohne einen neuen hochkarätigen Torjäger nach den ganz großen Zielen streben darf. Genau das unterstrich auch Barça-Präsident Joan Laporta, der sich rund um des Feyenoord-Spiel zu einer knackigen Aussage hinreißen ließ.
"Unser Ziel ist der dritte Meistertitel in Folge, was außergewöhnlich wäre. Wir wollen den Pokal verteidigen, was ebenfalls großartig wäre. Wir wollen den Supercup gewinnen, um mitten in der Saison ein Ausrufezeichen zu setzen und zu zeigen, dass wir die Meisterschaft gewinnen wollen. Und natürlich wollen wir dieses Jahr die Champions League gewinnen", tönte Laporta selbstbewusst.
Barça lechzt nach dem Champions-League-Titel
Vor allem der Henkelpott, den Barça seit 2015 nicht mehr gewinnen konnte, hat es den Katalanen angetan. "Das wichtigste Ziel in diesem Jahr ist die Champions League, das steht fest", stellte Laporta klar. "Wir wollen natürlich auch La Liga und die Pokale gewinnen, aber die Champions League hat für uns ganz klar oberste Priorität."
"Das Barça-Team, das wir zusammengestellt haben, ist einfach fantastisch. Deco hat zusammen mit Bojan und der gesamten Sportkommission hervorragende Arbeit geleistet. Gemeinsam ist es uns gelungen, eine so wettbewerbsfähige Mannschaft aufzustellen", schwärmte Laporta.
In der Tat fällt es schwer, im Kader von Hansi Flick eine Schwachstelle auszumachen. Die Anfälligkeit bei gegnerischen Kontern, die Barça im letzten Jahr das Genick gebrochen hat, ist durch die Verpflichtung von Rodri wohl kein größeres Thema mehr.
Und auch wenn – abseits von Gabriel Jesus – kein gelernter Mittelstürmer im Kader steht, ist das solange kein Problem, wie Raphinha seine Monsterform beibehält. Der Brasilianer, der nach den Abgängen von Robert Lewandowski und Ferran Torres nun im Sturmzentrum aushilft, steht nach fünf Einsätzen bei acht Toren.
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