Seit seinem ablösefreien Wechsel im Sommer 2022 vom FC Chelsea spielt Andreas Christensen für den FC Barcelona. Der ehemalige Leih-Verteidiger von Borussia Mönchengladbach hat bei den Katalanen schon einige Aufs und Abs erlebt.
Die abgelaufene Saison war für den 30-jährigen Dänen eine zum Vergessen. Weite Teile verpasste Christensen wegen eines Teilrisses des vorderen Kreuzbandes im linken Knie. Erst am letzten La-Liga-Spieltag stand der Defensiv-Allrounder wieder auf dem Rasen.
Es war sein 98. Pflichtspiel-Einsatz für Barça. Weitere sollen trotz auslaufendem Vertrag folgen. Wie Mundo Deportivo und Fabrizio Romano übereinstimmend berichten, wird Christensen einen neuen Einjahresvertrag unterschreiben. Der Deal sei bereits ausgehandelt.
Christensen akzeptiert wohl Gehaltskürzung
Christensen hat sich demnach für einen Verbleib in Barcelona entschieden, obwohl er zwei Anfragen aus England und Italien vorliegen gehabt haben soll. Der Routinier muss für einen Barça-Verbleib allerdings die Bedingungen des Klubs akzeptieren. Lange Zeit schien Christensen mit einer Verlängerung zu zögern, weil er dafür deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen muss.
Dazu ist er nun aber doch offensichtlich bereit. Trainer Hansi Flick behält so eine erfahrene Option für die Innenverteidigung und das defensive Mittelfeld.
Trotz des Christensen-Verbleibs dürfte sich Barça in diesem Sommer weiterhin um einen neuen Innenverteidiger bemühen. Bevorzug wird ein zentraler Abwehrspieler mit starkem linken Fuß. Wunschkandidat war Inters Alessandro Bastoni. Allerdings waren die Katalanen nicht bereit, das Preisschild der Nerazzurri zu erfüllen, das bei rund 70 Millionen Euro liegen soll.
