Mit der Verpflichtung von Daniel Batz hat sich Borussia Mönchengladbach viel Erfahrung dazugeholt. Der 35-jährige Torhüter kam in diesem Sommer vom 1. FSV Mainz 05 an den Niederrhein, wird sich aber hinter Stammkraft Moritz Nicolas anstellen müssen.
Auch bei den Rheinhessen war Batz nominell die zweite Wahl. Da dort aber der nominelle Stammkeeper Robin Zentner lange ausfiel und der Ersatzmann seine Aufgabe sehr ordentlich erledigte, kam er in der vergangenen Saison auf stolze 27 von insgesamt 44 möglichen Pflichtspielen.
"Meine Rolle bei Borussia ist hinter Mo, die Nummer zwei. Wenn ich gebraucht werden sollte, möchte ich da sein."Daniel Batz
Der Schritt nach Mönchengladbach, wo er sich zunächst wieder auf die Bank setzen muss, kam daher für viele überraschend. "Meine Rolle bei Borussia ist hinter Mo, die Nummer zwei. Wenn ich gebraucht werden sollte, möchte ich da sein. Das habe ich auch vergangenes Jahr bewiesen, dass ich das hinbekommen kann. Dafür arbeite ich jeden Tag. Ich will der Mannschaft helfen und mich auch einbringen in der Kabine. Da ich schon ein bisschen älter bin, versuche ich das Ganze positiv anzugehen", sagt er (via Bild) über den Wechsel.
Auch wenn Batz nicht zwischen den Pfosten stehen wird, soll er dafür abseits der Platzes eine wichtige Rolle spielen. "Ich bin einfach ich selbst, ich bin da relativ klar und offen. In meiner Karriere habe ich schon viele Mannschaften, Mitspieler und auch Trainer erlebt. Ich versuche mich immer einzubringen und bin schon jemand, der seine Meinung dann auch nicht zurückhält, wenn es nötig ist", so der Routinier.
Wird der Nicolas-Abschied doch noch zum Thema?
Batz' Position innerhalb des Gladbacher Kaders ist allerdings nicht in Stein gemeißelt. Zwar verfügt Moritz Nicolas über keine gültige Ausstiegsklausel mehr, doch es ist nicht auszuschließen, dass der 28-Jährige die Borussia bis zum Ende des Transferfensters noch verlässt. Aufgrund seiner starken Auftritte in der vergangenen Saison hat Nicolas schließlich das Interesse anderer Klubs geweckt.
Angesprochen auf seine sportlichen Ziele blickt Batz aber lieber aufs große Ganze: "Ich habe mich bewusst für Borussia entschieden. Ein großer Verein, der eine nicht ganz so sorgenfreie Bundesliga-Saison hinter sich hat. Wir müssen uns jetzt als Team schnell finden. Ich denke, es hat sich viel getan im Verein, im Staff-Team, in der Mannschaft. Da geht es jetzt darum, uns als Einheit zu finden und einen guten Geist hereinzubekommen."
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