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Ball, Schiedsrichter, VAR: Dreifache Premiere im DFB-Pokalfinale

Für Sven Jablonski wird das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und Stuttgart eine doppelte Premiere. Die feiert auch der Endspiel-Ball.
Sven Jablonski pfeift das Pokalfinale
Sven Jablonski pfeift das Pokalfinale | BSR Agency/GettyImages

Eine Woche nach dem letzten Bundesliga-Spieltag steigt am Samstag, den 23. Mai, ab 20 Uhr dasDFB-Pokalfinale 2025/26 im Berliner Olympiastadion. Rekordpokalsieger FC Bayern ist erstmals seit 2020 wieder im Endspiel vertreten. Dort geht es gegen den amtierenden Titelträger VfB Stuttgart.

Jablonskis erstes Pokalfinale

Für den Schiedsrichter der Partie wird es derweil eine doppelte Premiere. Der DFB hat verkündet, dass Sven Jablonski das Finale leiten wird. Für den 36-Jährigen ist es das erste Endspiel der Karriere. Und auch das erste Duell zwischen dem FCB und VfB.

"Das ist ein absolutes Highlight und eine große Verantwortung", erklärte Jablonski zu seiner Nominierung.

Der gebürtige Bremer hat mit 17 Bundesliga-Einsätzen in dieser Spielzeit gemeinsam mit Felix Zwayer die meisten im Oberhaus geleitet. Insgesamt war er als Hauptschiedsrichter 125 Mal in der Bundesliga, 70 Mal in der 2. Liga und in 27 DFB-Pokalspielen im Einsatz. 14 Mal pfiff Jablonski bislang die Bayern (zehn Siege, vier Remis). Bei VfB-Spielen war er zwölfmal im Einsatz (fünf Siege, drei Remis, vier Niederlagen).

Eine Premiere gibt es beim Pokalfinale auch beim Videoschiedsrichter. Dieser wird erstmals nicht im Kölner Keller sitzen, sondern in Berlin vor Ort sein. "Für den Fernsehzuschauer ist es egal. Aber für uns ist es etwas Besonderes, weil wir den ganzen Tag als Team zusammen sind", meinte Jablonski dazu.

"Connected Bal" kommt erstmals zum Einsatz

Helfen soll dem VAR auch der "Connected Bal" von Ausrüster Derbystar, der erstmals zum Einsatz kommt. Die Innovation war schon bei der WM 2022 und EM 2024 im Einsatz. National wird der Chip im Ball erstmals genutzt.

Der Chip soll dabei in Echtzeit hochpräzise Daten zu Ballkontakten, Geschwindigkeit, Flugbahn und Rotation liefern. Helfen sollen die Daten auch bei halbautomatisierten Abseitsentscheidungen. Damit ist es eine zusätzliche Unterstützung für den VAR.

Der Finalball von Derbystar
Der Finalball von Derbystar | ©Derbystar

Genutzt werden die Chip-Daten auch zu genaueren Analysen und besseren Darstellungen. Etwa zentraler Spielsituationen wie Dribblings, Pässe oder Abschlüsse. Während der Chip Gewicht, Flug- und Sprungeigenschaften des Balls nicht verändert, wird die Final-Version mit goldenen Elementen versehen. Die einzelnen Designpanels zeigen den Weg der Finalisten von der ersten Pokalrunde bis ins Finale.


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