Anfang August hatte Eintracht-Trainer Adi Hütter deutlich gemacht, dass der SGE-Kader noch deutlich kleiner werden müsse. "Ich will einfach einen Kader haben von 22, 23 Feldspielern plus Torhüter", erklärte der Österreicher.
Zahlreiche Spieler standen da bereits auf der Abgangsliste. Mit Junior Dina Ebimbe hat sich einer gen Schalke verabschiedet. Weitere Kandidaten sollen zeitnah folgen.
Batshuayi in die Wüste, Futkeu zur SVE
Laut Bild wird Stürmer-Routinier Michy Batshuayi nach Saudi-Arabien wechseln. Der 32-Jährige Belgier sei bereits vor Ort, um zeitnah seinen Vertrag bei Al-Shabab zu unterschreiben.
Stürmer-Kollege Noel Futkeu steht nach übereinstimmenden Berichten von Sky, Bild und Absolut Fussball derweil vor einer Leihe zu Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg, die auch eine Kaufoption beinhalten soll.
Von den Anfang August gehandelten Verkaufskandidaten blieben mit Niels Nkounkou, Ellyes Skhiri, Jessic Ngankam und Elye Wahi noch vier übrig. Bei Skhiri scheint plötzlich eine Rückkehr zum 1. FC Köln wieder heiß zu sein (90min berichtete). Bei Wahi darf die Eintracht auf eine Rückkehr zu Leih-Klub Nizza hoffen. Und bei Ngankam gab es zuletzt immerhin eine lose Spur in Richtung Hertha-Rückkehr, auch wenn es hier noch keine konkreten Gespräche gegeben haben soll.
Premier League lockt Chaibi
Neben diesen Spielern gibt es weitere Eintracht-Akteuere, die bei passenden Angeboten gehen könnten. Einer davon ist Mittelfeld-Allrounder Fares Chaibi. Der 23-jährige Algerier soll Interesse mehrerer Premier-League-Klubs wecken. Die Bild nennt unter anderem Aston Villa und den FC Brentford.
Eine heißere Spur führt nun aber zu Crystal Palace. Der Klub aus London sei "scharf" auf Chaibi und ein konkretes Angebot sei "nur eine Frage der Zeit".
Ende Juni hieß es, die Eintracht hoffe bei Chaibi auf eine Ablöse im Bereich von 30 bis 35 Millionen Euro. Das war noch vor der WM-Endrunde, bei der Chaibi bis zum Aus im Sechzehntelfinale keine Minute für Algerien verpasst hatte und ordentliche Leistungen zeigte.
Chaibi steht in Frankfurt noch zwei Jahre unter Vertrag. Sein Marktwert wird aktuell auf 15 Millionen Euro geschätzt. Ob die SGE tatsächlich 30 Millionen Euro oder mehr erzielen kann, bleibt zunächst offen.
