Obwohl der FC Barcelona schon seit Längerem offen und mit viel Druck um Julian Álvarez wirbt, ist der Argentinier Mitte August nach wie vor Spieler von Atlético Madrid. Auch Álvarez selbst scheint unbedingt zu den Katalanen wechseln zu wollen, er hat bei den Rojiblancos jedoch einen Vertrag bis 2030.
Wenig überraschend würde Atlético den Spieler gerne behalten und würde auch für viel Geld liebend gerne darauf verzichten, ihn an den direkten Konkurrenten aus La Liga abzugeben. Doch je näher das Ende des Transferfensters rückt, desto mehr Druck scheint Álvarez auf seinen aktuellen Arbeitgeber auszuüben.
Wie die dem FC Barcelona nahestehende Zeitung Mundo Deportivo berichtet, ist Álvarez nun der Kragen geplatzt. Als er am Montag nach seinem verlängerten WM-Urlaub auf das Trainingsgelände von Atlético zurückkehrte, wollte er wegen seines Wechselwunsches eigentlich das Gespräch mit Trainer Diego Simeone suchen. Dieser war allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht in der spanischen Hauptstadt zu finden. Laut dem Bericht befand sich Simeone zum Feiern auf Ibiza.
Álvarez wütet: "Ich bin raus!"
Auch mit Atléticos CEO Miguel Ángel Gil Marín konnte Álvarez nicht sprechen, da dieser ebenfalls nicht in Madrid aufzufinden war. "Ich bin raus", soll der 26-jährige Spieler aus Frust gewütet haben. An eine weitere, harmonische Zusammenarbeit zwischen Álvarez und Atlético ist nun wohl endgültig nicht mehr zu denken.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt, wenn der Tabellenvierte der vergangenen La-Liga-Saison am Mittwoch wieder ins Training einsteigt. Dann will Álvarez dem Bericht zufolge noch einmal das Gespräch mit den Verantwortlichen bezüglich eines Wechsels suchen. Der Ausgang der Situation bleibt völlig offen – dass sie in Kürze die nächste Eskalationsstufe erreicht, ist nicht auszuschließen.
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