Trotz seiner ebenfalls sehr erfolgreichen Amtszeit beim FC Liverpool wird Jürgen Klopp – wenig überraschend – noch immer vorrangig mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Zu prägend waren die Jahre bei Schwarz-Gelb, zu besonders die Beziehung zu den Fans und dem gesamten Vereinsumfeld.
Daher ließ manch einer schon andeuten, dass der BVB im Hinblick auf die Deutsche Nationalmannschaft nun eine besonders prominente Rolle unter Klopp als neuem Bundestrainer einnehmen könnte. Doch bei einem genaueren Blick wird klar: Sogar das Gegenteil könnte der Fall sein.
Der BVB-Block beim DFB könnte unter Klopp zunächst schrumpfen
Selbst in der Theorie stehen soweit nur noch vier BVB-Spieler im DFB-Fokus: Felix Nmecha, Waldemar Anton, Maximilian Beier und der noch verletzte Nico Schlotterbeck. Die Bild merkt dazu an, dass bei der vergangenen Weltmeisterschaft mit Nmecha und Schlotterbeck soweit nur zwei von ihnen eine nennenswerte Rolle gespielt haben und es beim FC Bayern zugleich ganze neun Spieler sind, die sich mehr oder weniger berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung von Klopp machen dürften.
Das ist soweit ein klarer Unterschied, den die Dortmunder aber auch mit ihrer neuen Transferstrategie untermauert haben. Immerhin kommt von den sieben Sommer-Neuzugängen kein einziger für die DFB-Auswahl in Frage, da sie alle andere Nationalitäten aufweisen. Die Münchener haben ihre ohnehin schon große Nationalelf-Riege wiederum mit Nathaniel Brown noch vergrößert.
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