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Spannende Aufstellung: So könnte Gladbach in der neuen Saison auflaufen

Wir schauen auf die Startelf der Borussia - basierend auf aktuellen Gerüchten.
Eugen Polanski und Rouven Schröder
Eugen Polanski und Rouven Schröder | Christian Verheyen/GettyImages

Borussia Mönchengladbach hatte gehofft, dass unter Eugen Polanski endlich alles besser würde. Dass man nach vielen Jahren voller Sorgen und Rumpelfußball endlich wieder in positivere Zeiten schauen könnte. Dass es so etwas wie Aufbruchstimmung geben könnte.

Doch all die Hoffnung ist, zumindest für diese Saison, dahin. Unter Polanski spielt Borussia den gleichen unattraktiven und vor allem wenig erfolgreichen Fußball, den man jahrelang unter Gerardo Seoane praktiziert hatte. Anstatt längst im gesicherten Mittelfeld der Tabelle zu stehen, muss Gladbach vier Spieltage vor Schluss immer noch um den Klassenerhalt bangen.

Damit ist klar: Im Sommer muss sich etwas ändern am Niederrhein. Womöglich auch auf der Trainerbank, mindestens aber mal im Kader. Der x-te Versuch eines Neuanfangs.

Die RP berichtete unlängst, dass man bei Borussia zur neuen Saison wieder auf eine Viererkette setzen könnte. Damit soll gewährleistet werden, dass die Gladbacher wieder attraktiveren Fußball bieten und so etwas wie Spielkultur entwickeln. Ob's klappt? Abwarten.

Dazu tauchen rund um die Fohlenelf immer mehr Gerüchte um mögliche Neuzugänge auf. Transferkracher sind nach den vielen schwachen Jahren nicht zu erwarten, doch vielleicht gelingt Rouven Schröder ja der eine oder andere Glücksgriff.

Wir schauen, wie die Gladbach-Aufstellung anhand der aktuellen Gerüchteküche aussehen könnte.

Tor:

Moritz Nicolas ist der mit Abstand beste Gladbacher dieser Saison und mit seinen Qualitäten eigentlich zu schade, um nur unten rumzukrebsen. Dazu ist er einer der wenigen Spieler, die ordentlich Geld einbringen könnten. Folglich ist ein Abschied zumindest nicht unrealistisch.

Als möglicher Nachfolger wurde Tjark Ernst genannt, der Hertha BSC per Ausstiegsklausel für fünf Millionen Euro verlassen darf. Er wäre ein super Ersatz für Nicolas und wohl die beste Lösung, die Gladbach in diesem Fall bekommen kann.

Abwehr:

Joe Scally ist ebenfalls ein Abschiedskandidat - angesichts seiner gezeigten Leistungen müsste man dem US-Amerikaner nicht einmal groß nachtrauern. Sollte ein englischer Klub ein paar Millionen Euro bieten, könnte man das aus Gladbach-Sicht als gutes Geschäft verbuchen. Als Nachfolger könnte Kevin Diks auf die rechte Seite wechseln.

Im Abwehrzentrum bleibt Nico Elvedi eine Konstante. Daneben könnte Linus Gechter auflaufen, der genau wie sein Hertha-Kollege Ernst mit Gladbach in Verbindung gebracht wird. Ein junger, deutscher, vielversprechender Verteidiger, der an der Seite von Diks und Elvedi lernen kann. Gerüchte um Luca Sirch, der für diese Rolle ebenfalls infrage käme, wurden zuletzt dementiert.

Auf der linken Seite dürfte Lukas Ullrich Konkurrenz bekommen. David Herold steht vor einem Wechsel zur Borussia, soll bereits eine grundsätzliche Einigung mit den Fohlen erzielt haben (90min berichtete). Der Shootingstar der 2. Bundesliga soll dank Ausstiegsklausel für 3,5 bis vier Millionen Euro zu haben sein.

Mittelfeld:

Der Abschied von Rocco Reitz ist fix, er bringt Gladbach durch seinen Wechsel zu RB Leipzig bis zu 20 Millionen Euro ein! Sportlich hinterlässt der Vize-Kapitän jedoch eine Lücke, auch wenn er in dieser Saison nur selten seine Qualitäten abrufen konnte.

Mit Rani Khedira wurde jüngst ein möglicher Ersatz gehandelt. Der Union-Leader kommt technisch und fußballerisch zwar nicht an Reitz heran, bringt aber zumindest Führungsqualitäten mit. Erste Gespräche mit Gladbach soll es bereits gegeben haben (90min berichtete). Alternativ gäbe es noch Philipp Sander - oder Borussia bemüht sich um eine feste Verpflichtung des ausgeliehenen Yannik Engelhardt.

Für das Mittelfeld stehen dazu noch Jens Castrop und der immer besser in Fahrt kommende Kevin Stöger zur Verfügung, die wohl davon profitieren könnten, einen defensiven Anker im Rücken zu haben. Offen bleibt derweil, was aus Florian Neuhaus und Transfer-Flop Gio Reyna wird.

Sturm:

Ganz vorne ruhen alle Hoffnungen auf Tim Kleindienst, der die aktuelle Saison komplett zu verpassen droht. Dem Offensivspiel der Gladbacher war häufig anzumerken, dass jemand wie Kleindienst im Sturmzentrum fehlt. Shuto Machino und Haris Tabakovic, der zumindest eine ordentliche Torquote mitbringt, konnten Kleindienst nicht ersetzen.

Auch Robin Hack hatte in dieser Saison viel Verletzungspech; er ist auf der linken Außenbahn der zweite Hoffnungsträger für die kommende Saison. Mit Hugo Bolin gibt es einen vielversprechenden Backup.

Auf der rechten Seite wäre normalerweise Franck Honorat gesetzt. Der Franzose hat zwischendurch aber mit einem Abschied geliebäugelt, wodurch unsicher ist, ob er Borussia wirklich erhalten bleibt. Nathan Ngoumou wird am Niederrhein wohl kein Faktor mehr. Warum also nicht Ausnahmetalent Wael Mohya als Rechtsaußen vertrauen?

So könnte die Gladbach-Aufstellung - basierend auf Gerüchten - für die Saison 2026/27 aussehen:

Ernst - Diks, Gechter, Elvedi, Herold - Khedira, Castrop, Stöger - Mohya, Kleindienst, Hack


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