Es war ein Statement, das Bayern München am vergangenen Dienstag gegen Real Madrid setzte. Im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals gewann der deutsche Rekordmeister mit 2:1 im Bernabeu, wobei der Sieg auch noch höher hätte ausfallen können.
Die Bayern haben für das Rückspiel am Mittwoch also alle Trümpfe auf ihrer Seite und das Weiterkommen in der eigenen Hand. Dennoch dürfte es gegen die Königlichen ein intensives Spiel werden – was für die Münchner auch nach dem möglichen Einzug ins Halbfinale noch Konsequenzen haben könnte.
Bricht die gesamte Abwehr weg?
Denn gleich vier Bayern-Spieler gehen gelbvorbelastet in das Rückspiel: Manuel Neuer, Jonathan Tah, Dayot Upamecano und Konrad Laimer. Theoretisch könnte Trainer Vincent Kompany für ein potenzielles Halbfinale gegen den FC Liverpool oder Paris Saint-Germain also nahezu die komplette Abwehr fehlen.
Es wäre zweifellos der absolute Worst Case für die Bayern, zumal sich zumindest Laimer und Upamecano in hitzigen Situationen gerne einmal zu einer unbedarften Aktion hinreißen lassen – und davon dürfte es am Mittwoch einige geben.
Auch Real-Spieler unter Druck
Übrigens: Bei Real Madrid sieht es nicht viel besser aus. Auch den Königlichen drohen gleich mehrere Sperren absoluter Schlüsselspieler bei einem erfolgreichen Comeback. Kylian Mbappé, Vinicius Jr., Jude Bellingham, Dean Huijsen und Alvaro Carreras dürfen sich im Rückspiel nichts zu Schulden kommen lassen, wenn sie in einem potenziellen Halbfinale auf dem Feld stehen wollen.
Wie passend, dass es Mbappé und Vini hauptsächlich mit Upamecano und Tah zu tun bekommen werden. Es riecht also förmlich danach, als müsste das siegreiche Team auf mindestens einen Schlüsselspieler im Halbfinale verzichten.
