Nachdem Manuel Neuer zuletzt in der Bundesliga gegen den FC Augsburg bei seinem Slapstick-Gegentor nach acht Sekunden wieder einmal nicht gut ausgesehen hatte, ist die öffentliche Debatte entbrannt, ob es beim FC Bayern München nicht langsam an der Zeit wäre, Jonas Urbig regelmäßiger zwischen die Pfosten zu lassen.
In der vergangenen Saison durfte der 23-Jährige in 20 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeister ran, nur drei davon waren in der Champions League. Aber in dieser Spielzeit soll das Pensum bei Urbig nochmal etwas gesteigert werden.
Das ist der Bayern-Plan mit Urbig

Nach Informationen der Sport Bild soll sich Urbigs Spielzeit in dieser Saison immerhin auf rund 25 Pflichtspiele erweitern. Allerdings soll der DFB-Torwart nicht nur in verhältnismäßig belanglosen Bundesliga-Partien, wie beispielsweise gegen Borussia Mönchengladbach oder Union Berlin, zum Einsatz kommen, sondern in dieser Saison auch in wichtigen Partien zwischen den Pfosten stehen - in etwa bei Topspielen im deutschen Oberhaus oder K.o.-Duellen in der Königsklasse.
Die vermeintlich größten Spiele, die Urbig bislang für den FCB absolviert hat, waren die beiden CL-Achtelfinal-Partien gegen Atalanta Bergamo (6:1 und 4:1). In der Bundesliga durfte er immerhin schon gegen Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart ran.
Warum die Bayern keinen neuen Stammtorwart holen
Wie die Sport Bild berichtet, hält der FC Bayern unbeirrt an seinem Plan fest, Urbig zur neuen Stammkraft für die nächste Spielzeit zu machen. Der Grund: Auf dem aktuellen Transfermarkt sieht der Rekordmeister keinen Torhüter, der verlässlich stärkere Leistungen garantieren könnte als das deutsche Talent.
Urbig gehört in Deutschland zu einer extrem talentierten Generation an Torhütern. Mit Dennis Seimen (VfB Stuttgart), Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt), Mio Backhaus (SC Freiburg), Tjark Ernst (Feyenoord Rotterdam) und Florian Hellstern (Greuther Fürth) gibt es noch weitere spannende Namen, die sich in Zukunft um einen Platz im DFB-Team duellieren könnten.
