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AS Rom will den Chelsea-Star – doch die Blues stellen sich quer

Nach nur einer Saison an der Stamford Bridge könnten sich die Wege von Alejandro Garnacho und dem FC Chelsea bereits wieder trennen.
Zieht es ihn nach nur einem Jahr beim FC Chelsea nun in die Serie A zur AS Rom? Alejandro Garnacho
Zieht es ihn nach nur einem Jahr beim FC Chelsea nun in die Serie A zur AS Rom? Alejandro Garnacho | Carl Recine/GettyImages

Die AS Rom arbeitet im Hintergrund intensiv an einer Verstärkung für die Offensive. Nachdem sich ein Transfer von Wunschkandidat Mason Greenwood in die Ewige Stadt offenbar zerschlagen hat, richten die Giallorossi den Fokus nun voll auf Alejandro Garnacho.

Roma-Trainer Gian Piero Gasperini hat laut italienischen Medienberichten bereits grünes Licht für eine Verpflichtung gegeben. Der erfahrene Coach schätzt vor allem die Geschwindigkeit, das Dribbling und die Unberechenbarkeit des 22-jährigen Argentiniers, der den Römern auf den offensiven Außenbahnen den dringend benötigten Schwung verleihen soll.

Der Knackpunkt: Leihe vs. fester Verkauf

Dass der Deal noch nicht über die Bühne gegangen ist, liegt an den extrem unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Klubs. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, präferiert die Roma ein Leihgeschäft, im Idealfall mit einer anschließenden Kaufoption. Eine sofortige feste Verpflichtung ist für den Serie-A-Klub finanziell schlichtweg nicht darstellbar.

Der FC Chelsea lehnt eine einfache Leihe aktuell jedoch kategorisch ab. Die Blues, die Garnacho erst im Sommer 2025 für rund 40 Millionen Pfund von Manchester United verpflichteten, planen unter dem neuen Cheftrainer Xabi Alonso ohnehin nicht mehr fest mit dem Flügelstürmer und drängen daher auf einen permanenten Verkauf. Zumindest eine Leihe mit verpflichtender Kaufklausel müsse für die Londoner herausspringen. Dem Vernehmen nach hofft Chelsea auf eine saftige Ablösesumme von über 70 Millionen Euro – eine Forderung, die den Poker aktuell komplett ins Stocken bringt.

Garnacho von der Roma überzeugt

Trotz der zähen Verhandlungen auf Klubebene hat der Spieler selbst laut Romano bereits eine klare Entscheidung getroffen. Garnacho hat den Römern demnach signalisiert, dass er von einem Wechsel in die Serie A absolut überzeugt ist.

Nach einer eher durchwachsenen Saison in der Premier League, mit 24 Einsätze und nur einem Tor, durch die er letztlich sogar den Sprung in den argentinischen Kader für die laufende WM 2026 verpasste, sucht der Angreifer einen Neustart, um seine Karriere wieder in die richtige Bahn zu lenken. Die AS Rom bietet ihm genau diese Chance – gepaart mit der Möglichkeit, sich auf der großen Bühne in der Champions League zu beweisen. Gut möglich also, dass sich dieses Transfer-Tauziehen noch bis in den August ziehen wird, ehe eine Seite nachgibt.


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