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Arsenal lauert: Was wird aus Liverpools größtem Hoffnungsträger?

Wie geht es für Rio Ngumoha weiter, der sich beim LFC ins Rampenlicht gespielt hat?
VonJan Kupitz
Rio Ngumoha hat Arsenals Interesse geweckt
Rio Ngumoha hat Arsenals Interesse geweckt | Gaspafotos/MB Media/GettyImages

Der FC Liverpool ist bestrebt, Shootingstar Rio Ngumoha mit einem neuen Vertrag an sich zu binden, da das Interesse des FC Arsenal an ihm wächst.

Der 18-Jährige wurde bereits im September 2024 aus der Akademie des FC Chelsea abgeworben und erlebte 2025/26 seine Durchbruchssaison bei den Reds. Er bestritt 29 Einsätze in allen Wettbewerben und wurde mit einem Siegtreffer gegen Newcastle United zu Beginn der Saison zum jüngsten Torschützen des Vereins.

Ngumoha hat in dieser Saison bereits fünf weitere Einsätze für Liverpool absolviert und gilt als wichtiger Bestandteil der Pläne für die erste Mannschaft, trotz der Neuzugänge Bradley Barcola und Victor Muñoz im Sommer.

Da sein aktueller Vertrag jedoch nur bis 2028 läuft und noch kein neuer Vertrag unterzeichnet wurde, hat David Ornstein im Podcast 'The Athletic FC' Gerüchte über das Interesse von Arsenal an Ngumoha bestätigt.

"Arsenal hat ein gewisses Interesse an Rio Ngumoha", sagte Ornstein. "Sicherlich interessieren sich viele Vereine für ihn, denn er ist ein außergewöhnlich frühreifes Talent. Ich habe im Sommer gehört, dass sie ihn mögen. Sie dürfen ihn gerne mögen; das ist ihr gutes Recht. Das bedeutet aber nicht, dass Liverpool ihn verkaufen wird."

"Sie [Liverpool] wollen seinen Vertrag verlängern. Er ist 18 und steht bis 2028 in Anfield unter Vertrag. Mir ist noch keine Einigung über einen neuen Vertrag bekannt, also ist das offensichtlich etwas, woran sie weiterarbeiten werden."

Iraola hält den Schlüssel zu Ngumohas Zukunft in der Hand

Der FC Liverpool betrachtet seinen frühreifen Teenager als unantastbar, nachdem der Verein bereits im vergangenen Sommer das Interesse von Bayern München und RB Leipzig abgewehrt hat, doch Andoni Iraolas Einsatz von Ngumoha könnte sich als entscheidend für die Zukunft des Spielers erweisen.

Da Barcola, Muñoz und Cody Gakpo zu den weiteren Optionen des Trainers auf den Außenbahnen gehören, liegt es an ihm, Ngumoha regelmäßig Einsatzzeit zu geben und sicherzustellen, dass der Spieler nicht unzufrieden wird, während Liverpool versucht, seinen Vertrag zu verlängern.

"Ich habe gehört, dass Arsenal Interesse an ihm hat, aber wir müssen abwarten, wie es mit ihm und Liverpool weitergeht, denn es gibt keine Anzeichen dafür, dass er dort unglücklich ist", fügte Ornstein hinzu.

"Ich habe im Sommer berichtet, dass Ngumoha zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich das Hauptziel des FC Bayern München war, um die Flügelposition zu verstärken. Sie hatten sich intensiv darum bemüht, aber es kam nicht zustande. Liverpool hatte kein Interesse daran, ihn abzugeben."

"RB Leipzig war ein weiterer Verein, dem Interesse nachgesagt wurde. Es wird wirklich interessant sein zu sehen, wie viel Spielzeit er bei Liverpool bekommt, denn Flügelspieler sind für Andoni Iraola das A und O", so der Experte. "Man würde erwarten, dass er eine echte Bereicherung für sie ist. Mal sehen, wie sich das entwickelt."

Warum will Arsenal Ngumoha?

Das Interesse des FC Arsenal rührt zum Teil daher, dass dem Verein auf dem linken Flügel die Optionen fehlen. Christos Tzolis wurde zwar kürzlich vom Club Brügge verpflichtet, doch die Gunners haben Gabriel Martinelli und Leandro Trossard verloren.

Derzeit ist Eberechi Eze der einzige Konkurrent von Tzolis auf der linken Flanke, der aber eher auf der Position des zentralen offensiven Mittelfeldspielers zu Hause ist.

Mikel Arteta wird sich bald Verstärkung für diese Position wünschen; Arsenal hat diesen Bereich des Kaders eindeutig als verstärkungsbedürftig identifiziert, da der Versuch, Real Madrids Star Vinícius Júnior im Sommer zu verpflichten, gescheitert ist.

Die Nord-Londoner hatten vor seinem Wechsel zu Chelsea auch Interesse an Morgan Rogers gezeigt, ebenso wie an Barcola, bevor dieser sich Liverpool anschloss.

Ngumohas Talent ist unbestreitbar, und er hat das Potenzial, sich im Laufe des nächsten Jahrzehnts zu einem der weltweit führenden Flügelspieler zu entwickeln. Seine Verpflichtung wird jedoch alles andere als einfach sein.


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