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Arsenal-Juwel bei Chelsea und ManUtd angeboten

Die Gunners würden Myles Lewis-Skelly wohl gerne zu Geld machen!
Myles Lewis-Skelly wurde anderen Vereinen angeboten
Myles Lewis-Skelly wurde anderen Vereinen angeboten | Stuart MacFarlane/GettyImages

Als Myles Lewis-Skelly im Juni 2025 einen langfristigen Vertrag beim FC Arsenal unterschrieben hat, setzte er sich ein hochgestecktes Ziel: "Ich möchte alles gewinnen, was es im Fußball zu gewinnen gibt." Der Teenager, der sich bis 2030 an seinen Jugendverein gebunden hatte, legte sofort los und verhalf Arsenal in der vergangenen Saison zum Gewinn des Premier-League-Titels.

Er stand auch im Champions-League-Finale in der Startelf – ein Spiel, das für den frisch gekürten englischen Meister mit einer herben Enttäuschung endete. Die Zukunft sah zweifellos rosig aus für die Mannschaft von Mikel Arteta … aber vielleicht nicht für Lewis-Skelly.

Jüngsten Berichten zufolge hat Arsenal einen Preis von rund 53 Millionen Euro (45 Millionen Pfund) für den englischen Nationalspieler festgesetzt und ihn den Rivalen Manchester United und FC Chelsea angeboten. Es dauerte nicht lange, bis beide Vereine reagierten.

Laut The Telegraph lehnten United und Chelsea die Möglichkeit, Lewis-Skelly zu verpflichten, umgehend ab. Es besteht der "starke Eindruck", dass der 19-Jährige auch anderen Vereinen angeboten wurde, da Arsenal seine eigenen Talente auf dem Markt anbietet, deren Abgang einen reinen Gewinn einbringen würde.

Warum Man Utd und Chelsea Lewis-Skelly abgelehnt haben

Es ist keine Überraschung, dass Chelsea die Chance, Lewis-Skelly zu verpflichten, nicht beim Schopf ergriffen hat. Obwohl sich die Blues in diesem Sommer von Marc Cucurella verabschiedet haben, haben sie mit Pep Chavarria bereits einen Ersatz für ihn gefunden.

Der ehemalige Starspieler von Rayo Vallecano unterzeichnete am Mittwoch einen Fünfjahresvertrag beim FC Chelsea und schließt sich für eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro dem Projekt von Xabi Alonso an. Der West-Londoner Verein hat in diesem Sommer nun bereits über 300 Millionen Euro ausgegeben und unter anderem Spieler wie Morgan Rogers, Maxence Lacroix und Geovany Quenda an die Stamford Bridge geholt.

United war in diesem Sommer jedoch bei weitem nicht so aktiv und ist nach den Verpflichtungen von Andrey Santos und Youri Tielemans weiterhin auf der Suche nach einem Linksverteidiger und einem dritten Mittelfeldspieler. Lewis-Skelly hätte diese beiden Lücken eigentlich selbst füllen können, doch die Red Devils scheinen weiterhin auf Lewis Hall, den Linksverteidiger von Newcastle United, zu setzen.

Der 20-fache englische Meister wurde zudem mit Eduardo Camavinga von Real Madrid in Verbindung gebracht, der ebenfalls sowohl im Mittelfeld als auch als Linksverteidiger spielen kann.

Wie geht es für Lewis-Skelly beim FC Arsenal weiter?

Lewis-Skelly hatte in der Saison 2024/25 im roten Trikot seinen Durchbruch, wurde in der vergangenen Saison jedoch zunehmend an den Rand gedrängt. Arteta bevorzugte Neuzugang Piero Hincapié auf der Position des linken Außenverteidigers, wobei auch Riccardo Calafiori Spielzeit auf dieser Position erhielt.

Plötzlich bot sich dem Teenager die beste Chance auf Einsatzzeit im Mittelfeld. Lewis-Skelly schaffte es, Martin Zubimendi im Champions-League-Finale auf der Bank zu halten und wurde an der Seite von Declan Rice aufgestellt.

Doch nun, mit der Verpflichtung von Bruno Guimaraes, sind Lewis-Skellys Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten im Mittelfeld verschwindend gering. Auch Martin Ødegaard, Mikel Merino und sogar Kai Havertz stehen Arteta zur Verfügung, was Lewis-Skellys Perspektive schwinden lässt.

Dennoch berichtet The Telegraph, dass Lewis-Skelly "entschlossen ist, um seinen Platz im Emirates zu kämpfen". Ein Erfolg dürfte jedoch schwer zu erreichen sein. Der Engländer wird sich in der kommenden Saison wahrscheinlich damit begnügen müssen, in Pokalwettbewerben eine Hauptrolle zu spielen, anstatt in den großen Spielen der Premier League und der Champions League – ein Preis, den er dafür zahlen muss, dass er im Norden Londons bleibt, anstatt anderswo ein neues Kapitel aufzuschlagen.


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