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Anstelle von Brown: Matthäus rät FC Bayern zu diesem Abwehr-Transfer

Lothar Matthäus würde sich als FC Bayern eher um Josko Gvardiol bemühen, anstatt um Nathaniel Brown.
Josko Gvardiol
Josko Gvardiol | Neal Simpson/Allstar/GettyImages

Zurzeit bemüht sich der FC Bayern sehr um Nathaniel Brown. Eine Einigung mit dem jungen Außenverteidiger konnte bereits erzielt werden, im Hintergrund laufen die Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt. Diese beruhen zwar auf einem dem Vernehmen nach guten Verhältnis zwischen Max Eberl und Markus Krösche, doch um die Ablösesumme dürfte dennoch gestritten werden.

Bei einer Veranstaltung von Topps äußerte sich Lothar Matthäus zum aktuellen Transfervorhaben der Münchener. "Ein deutscher Nationalspieler kann dem FC Bayern immer guttun", so der heutige TV-Experte im Bezug auf Brown. Alphonso Davies habe jedoch erst kürzlich "einen Riesenvertrag unterschrieben", schien er sich im Bezug auf die jeweiligen Rollen der zwei Außenverteidiger nicht sicher.

Nathaniel Brown
Nathaniel Brown möchte sich dem FCB anschließen | Andrew J. Clark/ISI Photos/GettyImages

Brown könne zwar auch auf der rechten Seite aufspielen, wo mit Konrad Laimer allerdings ein weiterer Abwehrspieler zur Verfügung stehe, der vermutlich ebenfalls bald seinen Vertrag verlängere. "Zwei Topverträge und Brown kostet ja auch ein bisschen was...", machte Matthäus seine Zweifel deutlich.

Matthäus: Gvardiol wäre der bessere Transfer als Brown

Stattdessen empfiehlt Matthäus dem FCB einen genaueren Blick auf Josko Gvardiol zu werfen: "Ich glaube, dass er ein Baustein sein könnte, um die Defensive so stabil zu halten. Gerade in der Champions League gab es viele Gegentore, weil alle sehr offensiv gedacht haben."

Ein Vorteil sei, dass Gvardiol eben nicht nur als Innen-, sondern auch als Linksverteidiger aufspielen könne. So könne er das Zentrum stabilisieren aber zugleich auch den Bedarf weiterer Außenverteidiger decken. "Mit Gvardiol hat man einen, der Defensive gelernt hat, der Erfahrung hat, der die Bundesliga kennt und auch in der Offensive seine Stärken hat", so Matthäus weiter.

Der Haken ist dabei aber offensichtlich: Gvardiol wäre ein sehr kostspieliges Unterfangen. Der kroatische Nationalspieler hat bei Manchester City einen noch bis 2028 gültigen Vertrag, während das Portal transfermarkt seinen aktuellen Marktwert auf 70 Millionen Euro schätzt. Für ihn müssten die Münchener also nochmal spürbar mehr Geld in die Hand nehmen, als es bei Brown der Fall wäre. Matthäus scheint sich jedenfalls sicher zu sein: Dieses Investment würde sich sogar mehr lohnen.


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